Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

Google+ Instagram YouTube
Rangnick feiert Sieg im RB-Fanblock – Frahn entschuldigt sich für verschossenen Elfmeter

Rangnick feiert Sieg im RB-Fanblock – Frahn entschuldigt sich für verschossenen Elfmeter

Ralf Rangnick entschied sich am Sonntag in der Allianz-Arena spontan gegen die VIP-Tribüne und erstmals für den Fanblock von RB Leipzig. Zwischen 2000 feiernden Anhängern erlebte der Sportdirektor das 3:0 seiner Roten Bullen beim TSV 1860 München.

Voriger Artikel
Kein neuer Torhüter für RB Leipzig: Bellot weiter Nummer eins – Grahl bleibt in Hoffenheim
Nächster Artikel
RB Leipzigs Marvin Compper im DFB-Pokal trotz Sperre spielberechtigt

Ralf Rangnick, Sportdirektor bei RB Leipzig.

Quelle: Jan Woitas

Leipzig. Einen Tiefschlag musste hingegen Kapitän Daniel Frahn einstecken, entschuldigte sich nach seinem verschossenen Elfmeter auf Facebook.

Den historischen ersten Zweitliga-Erfolg des Vereins ließen sich auch der Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff sowie Geschäftsführer Ulrich Wolter nicht entgehen und mischten sich gemeinsam mit Rangnick 90 Minuten unter die jubelnde Menge. Die RB-Chefetage erwies sich prompt als Glücksbringer. Ob es trotzdem eine einmalige Aktion bleibt, ist nicht übermittelt.

Poulsen im Glück, Frahn im Tief

Während „Danish-Dynamite“ Yussuf Poulsen nach seinem Treffer sowie einer Torvorlage gegen den Aufstiegsaspiranten TSV 1860 München überall gefeiert wurde, musste sein Sturmkollege Daniel Frahn einen Tiefschlag hinnehmen. Der RB-Kapitän entschuldigte sich per Facebook für seinen vergebenen Elfmeter. Im sozialen Netzwerk hatte er nur wenige Stunden nach der Partie geschrieben: „Leider war mein Elfmeter sehr, sehr schwach geschossen – aber den Nächsten nagel ich wieder ein. Bin sehr stolz auf meine Mannschaft!“

phpTACpmV20131128160334.jpg

Daniel Frahn hat in der 2. Bundesliga noch nicht zu seiner Form gefunden.

Quelle: Christian Nitsche

Vor laufenden Fernseh-Kameras stellte 1860-Trainer-Legende Werner Lorant am Sonntag seine gewohnt raue Art unter Beweis. Auf die Frage eines Reporters in der Halbzeitpause zum Strafstoß von Frahn sagte er: „Schwach? Das war eine Rückgabe zum Torwart.“

Trainer Alexander Zorniger wechselte den erfolglosen 27-Jährigen am Sonntag in der 64. Minute aus. Auf dem Weg zur Bank bekam er einen Schulterklopfer von Verteidiger Tim Sebastian. Aufmunterung hatte er nötig, denn bereits in der Partie gegen Aalen musste der Spielführer frühzeitig den Platz verlassen (70.), ohne dass er zuvor Akzente setzen konnte. Der Stürmer ist noch nicht angekommen in Liga zwei. Glück für ihn, dass die Konkurrenten Terrence Boyd (Kreuzband-Anriss) und Ante Rebic (Trainingsrückstand) momentan nicht einsatzfähig sind.

Heimspielwochen vor der Tür

Am Montagvormittag stand für die Roten Bullen eine lockere Einheit zur Regeneration samt Radfahren auf dem Programm. Am Sonntag messen sich die Leipziger ab 18.30 Uhr im eigenen Stadion in der ersten Runde des DFB-Pokals mit dem Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn. Dann gibt es auch ein Wiedersehen mit Stürmer und Frahn-Kumpel Stefan Kutschke. 16.000 Eintrittskarten gingen schon über die Ladentheke. Das nächste Ligaspiel und Sachsen-Derby gegen Aue (bisher 15.000 Tickets verkauft), steigt in knapp zwei Wochen.

Einen Report von LVZ-Sportchef Winfried Wächter über seine Reise mit RB-Fans nach München und zurück lesen Sie in der Printausgabe der Leipziger Volkszeitung vom Dienstag (12. August) oder im E-Paper!

Anne Grimm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.