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Rangnick sortiert Hierländer aus – kommt Naby Keïta im Sommer?

RB Leipzig Rangnick sortiert Hierländer aus – kommt Naby Keïta im Sommer?

Die Wege von Mittelfeldspieler Stefan Hierländer und RB Leipzig werden sich nach eineinhalb Jahren trennen. Trainer Ralf Rangnick sieht für den 24-Jährigen keine Perspektive mehr.

Stefan Hierländer darf sich einen neuen Verein suchen. (Archivfoto)

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. 21 Zweitliga-Einsätze absolvierte er in der vergangenen Spielzeit für die Bullen. In dieser Saison stand er nur beim 1:0-Auftaktsieg beim FSV Frankfurt in der ersten Elf. Nun sind die Tage von Mittelfeldspieler Stefan Hierländer bei RB Leipzig offenbar gezählt. Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick hat dem 24-jährigen Österreicher einen Wechsel nahegelegt. „Ich sehe für ihn wenige bis gar keine Möglichkeiten mehr, zum Einsatz zu kommen“, sagte Rangnick vor dem Spiel beim SV Sandhausen am Sonntag.

In einem Interview beschwerte sich Hierländer, der zuletzt nur noch in der U23 spielte, dass keiner mit ihm geredet habe. Dem wiedersprach Rangnick: Bereits im August habe es ein Gespräch mit dem Spieler und seinem Berater gegeben. Der Österreicher, der im Sommer 2014 ablösefrei von Red Bull Salzburg kam, habe sich jedoch entschieden, in Leipzig zu bleiben. Laut Rangnick hatte Hierländer Angebote eines Top-Klubs aus Österreich sowie eines deutschen Zweitligisten. Nun werden sich wohl im Winter die Wege trennen.

Einem Wechsel von Salzburgs Talent Naby Keïta zu RB Leipzig erteilte Rangnick vorerst eine Absage – zumindest im Winter. „Was im Sommer ist, kann ich noch nicht sagen“, so der Coach. Keïta sei ein „herausragender Spieler, vielleicht einer der besten, die je bei Red Bull Salzburg gespielt haben“, sagte Rangnick über den 20-jährigen Nationalspieler aus Guinea, der in elf Partien bereits sechsmal traf. Top-Klubs sollen bei dem zentralen Mittelfeldmann Schlange stehen, Vertrag hat Keïta noch bis 2019. „Sicher ist, drei Jahre wird er nicht noch in Österreich spielen“, meinte der RB-Sportdirektor.

Auf die Personalie Thomas Gisdol angesprochen, schmunzelte Rangnick. „Nein“, Kontakt zu dem unter der Woche in Hoffenheim entlassenen Coach habe es bislang nicht gegeben. Die Trainersuche für die kommende Saison stehe bislang noch „im Hintergrund“, so der 57-Jährige, der Gisdol aus der gemeinsamen Zeit bei Hoffenheim und auf Schalke gut kennt. Im Sommer will Rangnick seinen Posten an einen Nachfolger abgeben. „Bis dahin haben wir noch genug Zeit.“

Robert Nößler

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