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Rasenballer beziehen Trainingszentrum am Cottaweg

„Alles erste Sahne“ Rasenballer beziehen Trainingszentrum am Cottaweg

RB Leipzig ist ganz oben angekommen – zumindest was die Trainingsbedingungen betrifft. Am Mittwoch bezogen die Zweitligaprofis die neuen Räumlichkeiten am Cottaweg. An intensiven Trainingstagen dürfen sie nun nicht mehr vom Gelände.

Das Trainingszentrum von RB Leipzig am Cottaweg: Am Mittwoch bezogen die Zweitligaprofis das neue Domizil.

Quelle: LVZ

Leipzig. Die Profi-Fußballer von RB Leipzig haben am Mittwoch das neue Trainingszentrum am Cottaweg bezogen. Auf 13.500 Quadratmetern ist seit dem Spätherbst 2013 ein Neubau mit allen Schikanen entstanden, der vom U-8-Nachwuchs bis zu den Profis sämtlicher RB-Mannschaften einen Platz bieten soll. Am Bau waren vor allem sächsische Unternehmen beteiligt.

Das Team von Trainer Ralf Rangnick wird künftig abgeschottet im hinteren Bereich des Gebäude-Ensembles logieren. Neben einer 800 Quadratmeter großen Turnhalle ließ RB eine Laufbahn für Sprintübungen, eine Kältekammer, Krafträume, Bereiche für die medizinische Betreuung und Besprechungszimmer einbauen. Der Clou für die Profis: Jeder Spieler erhält einen eigenen Ruheraum.

Die Profi-Fußballer von RB Leipzig haben am Mittwoch das neue Trainingszentrum am Cottaweg bezogen. Auf 13.500 Quadratmetern ist seit dem Spätherbst 2013 ein Neubau mit allen Schikanen entstanden, der vom U-8-Nachwuchs bis zu den Profis sämtlicher RB-Mannschaften einen Platz bieten soll.

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„Alles erste Sahne“, findet RB-Kapitän Dominik Kaiser, „hier kann man sich wohlfühlen.“ Sein Coach ergänzt: „Wir haben in jeder Hinsicht sensationelle Bedingungen.“ Rangnick verordnete seinen Team darüber hinaus auch eine neue Disziplin: „Es ist selbstverständlich, dass unsere Spieler an Tagen mit zwei Einheiten auf dem Gelände bleiben, essen und sich ausruhen.“

Für das leibliche Wohl sorgt der Ex-Küchenchef des Steigenberger Grandhotel Handelshof, Thomas Linke. Der verköstigt in Zusammenarbeit mit Lutz H. Köhler (Goldener Hirsch) die Fußballer, Trainer, Physiotherapeuten, Masseure und das freundliche Hausmeister-Pärchen.

Im vorderen Bereich des 35 Millionen Euro teuren Zentrums befindet sich ein Internat für 50 Nachwuchskicker, ein Café für Eltern und Fans, ein Medienzentrum und Büros. Höhepunkt ist hier eine Dachterrasse mit Blick auf den Auwald oder direkt hinüber zum Dach der Red-Bull-Arena.

Entworfen hat den Bau der Dortmunder Architekt Christoph Helbich (39). Die Planung von Sportanlagen ist seine Spezialität. In Köln war er am Umbau des Müngersdorfer Stadions vor den Weltmeisterschaften 2006 beteiligt, in München hat er mit seinem Team einen der beiden ersten Plätze beim Wettbewerb für die Allianz-Arena belegt. In Dortmund hat er für die Borussia das neue Trainingszentrum gebaut.

Die Feuerwehr rückte am Donnerstagnachmittag mit einem Großaufgebot zum Trainingszentrum von RB Leipzig aus. Wegen eines Chlorgas-Austritts wurde das Gebäude am Cottaweg evakuiert, zwei Menschen wurden verletzt.

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Schon bevor die Spieler einzogen, kam es zu einem Zwischenfall: Vor knapp einer Woche musste das Trainingszentrum evakuiert werden, weil Chlorgas ausgetreten war.

Matthias Roth / Guido Schäfer

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