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Rote Bullen gegen Rote Teufel – FCK-Coach Runjaic: „Sieg schmeckt besser als Red Bull“

Rote Bullen gegen Rote Teufel – FCK-Coach Runjaic: „Sieg schmeckt besser als Red Bull“

Der verbale Schlagabtausch ist eröffnet. Mit markigen Sprüchen stimmt sich der 1. FC Kaiserslautern auf das Spitzenspiel in der 2. Bundesliga am kommenden Montag bei RB Leipzig ein.

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FCK-Trainer Kosta Runjaic.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Leipzig. „Ein Sieg in Leipzig schmeckt mir definitiv besser als Red Bull“, bekannte FCK-Coach Kosta Runjaic am Freitag bei der Pressekonferenz zur Partie. Für den lukullischen Erfolg will der Trainer nun ein Konzept entwickeln. Er meint nämlich auch: „Sportlich ist Leipzig zu stoppen, das hoffentlich am Montagabend durch einen FCK-Sieg“, so Runjaic.

Auf lautstarke Unterstützung müssen die Roten Teufel aus der Pfalz wohl verzichten. Die altbekannten Reflexe aus der Fanszene greifen auch am Montag wieder und das Stichwort heißt: Boykott des Auswärtsspiels. Die Kritikpunkte sind nicht neu: die Vereinsstruktur bei RB, die erteilte Lizenz für den laufenden Spielbetrieb, der Umgang mit Fanbelangen wird von den Gästeanhängern kritisiert. „Redbull hat sich im Fußball niedergelassen um sein Produkt dort präsentieren zu können und um es einem Imagewandel zu unterziehen, mit dem Ziel weitere Kunden bzw. Zielgruppen zu erreichen“, schreibt die Kaiserslauterer Fraktion der Interessengemeinschaft (IG) “Nein zu RB”.

Die IG ruft alle Fans des FCK dazu auf, sich ihr anzuschließen. „Sollte dies für einige Fans keine Alternative darstellen, würden wir uns zumindest wünschen, wenn der Gästeblock dennoch leer bleibt und andere Bereiche im Stadion besetzt werden“, heißt es weiter.

Nach Angaben aus Kaiserslautern wurden im Vorverkauf dennoch 626 Tickets abgesetzt. "Jeder Fan hat das Recht, selbst zu entscheiden, wie er seine Freizeit gestaltet", sagte FCK-Sportdirektor Markus Schupp. Normalerweise begleiten selbst an einem ungünstigen Termin mehr als doppelt so viele meist lautstarke Fans die Pfälzer. „Leipzig ist damit nicht zu bestrafen, aber wir benachteiligen uns selbst“, so Schupp weiter. Coach Kosta Runjaic bedauert die Entscheidung der Schlachtenbummler. „Auch mir wäre es erheblich lieber, wenn wir bei einem Auswärtsspiel von möglichst vielen Fans unterstützt werden“, sagte der Trainer.

Die Pfälzer sind von den Leipzigern gerade durch ein vier Treffer schlechteres Torverhältnis in der Tabelle getrennt. Wir wollen in Leipzig auftreten wie bisher und uns dort mit Punkten für unsere Leistung belohnen“, sagte Abwehrspieler Michael Schulze. Mit Blick auf die Ergebnisse waren die bisherigen Auswärtspartien der Lauterer allerdings noch ausbaufähig. Für einen Sieg reichte es in dieser Saison noch nicht.

RB darf sich dagegen wieder auf stimmgewaltige Hilfe von den Rängen freuen. Nach dem spannenden Pokaltriumph gegen Aue vor mehr als 28.000 Fans, haben sich schon wieder 18.000 Anhänger eine Karte gesichert, trotz später Anstoßzeit und Live-Übertragung im Free-TV.

Trainer Alexander Zorniger kann möglicherweise wieder auf die zuletzt angeschlagenen Joshua Kimmich und Zsolt Kalmar zurückgreifen. Beide Spieler trainierten am Donnerstag schon wieder mit dem Ball. Eine Entscheidung soll am Wochenende fallen. Novum bei RB: Die Pressekonferenz zur Spitzenpartie findet wegen Pokalspiel und Feiertag am Sonnabend statt. Beginn ist um 9 Uhr.

Matthias Roth

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