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Ruthenbeck: "RB Leipzig wird noch stärker"

SpVgg Greuther Fürth zu Gast Ruthenbeck: "RB Leipzig wird noch stärker"

Die SpVgg Greuther Fürth rechnet sich am Montag bei RB Leipzig etwas aus. Trainer Stefan Ruthenbeck: "Wir wollen punkten." Mut machen ihm der RB-Auftritt in Frankfurt und die frühe Ansetzung der Partie in dieser Saison.

Stefan Ruthenbeck.

Quelle: dpa

Fürth/Leipzig. So unterschiedlich können die Ansichten sein. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hebt das Montagsspiel in der 2. Bundesliga (Anstoß 20.15 Uhr) auf das Niveau: „Duell der Aufstiegskandidaten. Im Fall von RB Leipzig will dem Verband da niemand widersprechen. Beim Gegner SpVgg Greuther Fürth erntet der Verband allerdings nur ein müdes Lächeln. „Wir haben, Stand heute, nichts mit dem Aufstieg zu tun“, sagte Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck. Er fügte an: „Weil ich Realist bin“.

Dabei ist seine Mannschaft gleich mit einem Sieg gegen ein weiteres hoch gehandeltes Team in die neue Spielzeit gestartet. Gegen den Fast-Aufsteiger der vergangenen Saison aus Karlsruhe gewannen die Kleeblätter vor einer Woche mit 1:0.

Das Ergebnis macht Ruthenbeck Mut. „Wir fahren nicht nach Leipzig, um knapp zu verlieren, wir wollen punkten“, kündigte der neue Coach der Franken an. Der 43-Jährige wird bei den Roten Bullen eine Premiere erleben. Es ist sein erstes Montagsspiel als Zweitligacoach. In der abgelaufenen Spielserie stand er noch beim späteren Absteiger VfR Aalen an der Seitenlinie. Die Ost-Württemberger durften nicht einmal das Live-Spiel der Woche austragen.

Bei allem Selbstbewusstsein, für Ruthenbeck ist die Sache in Leipzig klar: Die Rasenballer sind der Favorit. „Man hat das Gefühl, die wollen auf Teufel komm raus in die 1. Bundesliga“, so der Gästecoach. Das erste Saisonspiel von RB beim FSV Frankfurt hat Ruthenbeck genau analysiert. „Das hätte auch kippen können“, glaubt er. Die Schwächen der Leipziger wolle er mit seinem Team besser nutzen. Durch das hohe Pressing der Gastgeber ergäben sich Räume, die die SpVgg nutzen müsse.

"Es wird immer schwieriger, Leipzig zu schlagen"

Über den Spielplan ist Ruthenbeck glücklich. Wenn Greuther Fürth eine Chance gegen RB habe, dann jetzt, zu einem frühen Zeitpunkt in der Saison. „Es wird immer schwieriger, Leipzig zu schlagen. Das ist der Topfavorit, ohne Wenn und Aber“, so der Trainer. Der ohnehin schon bestens besetzte Kader werde sich in den kommenden Wochen noch steigern. „Männer wie Davie Selke müssen sich erst an die Liga gewönnen“, meint Ruthenbeck.

Begleitet werden die Gäste von bis zu 300 Fans, mit den üblichen Schmähgesängen gegen den finanzkräftigen Gegner im Gepäck. Insgesamt erwartet RB mehr als 20.000 Zuschauer. Allein 9700 RB-Anhänger besitzen inzwischen eine Dauerkarte. Per Express-Buchung soll bis zum Montag die 10.000er-Marke noch geknackt werden.

Ruthenbeck will nicht uneingeschränkt in den Kanon der eigenen Anhänger einstimmen. „Man kann glücklich sein, wenn so viel in den Sport investiert wird. Was in Leipzig geschieht, ist gewaltig“, findet er. Ein fader Beigeschmack bleibe bei ihm dennoch, besonders wenn Spieler zwischen Sachsen und Salzburg „hin und her geschoben“ werden. Dennoch: „Hass ist ein Tick zu viel im Fußball“, sagt er in Richtung der RB-Kritiker.

RB-Trainer Ralf Ragnick gibt für das Spiel eine klare Devise aus: „Wir wollen die drei Punkte hier behalten und ein richtig gutes Spiel machen.“ Bis auf die Langzeitverletzten Marvin Compper und Terrence Boyd, sowie den gesperrten Peter Gulácsi kann er seine stärkste Mannschaft aufbieten. Die Auswahl beim Kader dürfte nicht leicht fallen. Neben den Stammkräften aus dem Frankfurt-Spiel hat am Mittwoch beim Test gegen Ingolstadt auch die Reserve richtig Druck gemacht. Männer wie Diego Demme, Tim Sebastian und Lukas Kostermann hinterließen einen starken Eindruck.

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