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Sabitzer: „Mein schwächerer Fuß ist unberechenbar“

RB Leipzig in der Erfolgsspur Sabitzer: „Mein schwächerer Fuß ist unberechenbar“

So schnell kann es gehen. Eine Miniserie von zwei Siegen reicht für RB Leipzig aus, um auf den Relegationsplatz drei zu springen. Beim VfL Bochum sammelte die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick am Sonntag nicht nur drei Punkte, sondern überzeugte auch spielerisch.

Unberechenbarer Schütze: Marcel Sabitzer.

Quelle: Gepa

Leipzig.  Mittelfeldspieler Stefan Ilsanker brachte es nach dem 1:0 im Spitzenspiel gegen den VfL Bochum auf den Punkt: „Wir haben unsere Ansprüche heute einmal klar dargelegt.“ Die Roten Bullen agierten wie ein Spitzenteam und diktierten das Spiel von Beginn an. In der ersten Halbzeit erlebte RB-Torhüter Fabio Coltorti einen ruhigen Nachmittag, musste nur selten eingreifen. Dafür erarbeiteten sich die Gäste in der ersten Hälfte gleich drei klare Möglichkeiten.

Emil Forsberg hätte in der 11. Minute den Ball auf Davie Selke in der Mitte legen können, statt selbst zu schießen. Selke scheiterte dann 14 Minute später allein an VfL-Keeper Andreas Luthe und den Kopfball von Marvin Compper kurz vor der Pause parierte der Bochumer Torhüter mit einer Riesentat.

Keine leichte Partie stand RB Leipzig am Sonntag beim VfL Bochum bevor. Die Roten Bullen wollten trotzdem drei Punkte mit nach Hause nehmen. In einer unterhaltsamen und kämpferischen Partie behielten die Rasenballer letztlich mit 1:0 die Oberhand. Foto: dpa

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Auffällig war die Defensive der Leipziger. Nach Patzern vor allem gegen Nürnberg, 1860 München und den SC Freiburg überstand die Abwehr auch die drangvolle Schlussoffensive der Bochumer ohne Gegentreffer. „Wir haben bei den Standards dieses Mal einiges anders gemacht, das hat sich ausgezahlt“, erklärte Rangnick. Vor allem im Mittelfeld stellte der Coach um. „Da haben wir mit drei zentralen Sechsern gespielt“, so Rangnick. Seinen Männern bescheinigte er einen „richtig guten Auftritt“.

Der einzige Treffer freilich fiel eher zufällig. Ein verunglückter Pass von Marcel Sabitzer mit links senkte sich über Luthe hinweg unhaltbar ins lange Eck. „Mein schwächerer Fuß ist unberechenbar, da kommt alles oder nichts heraus“, sagte der Österreicher. Kapitän Dominik Kaiser war die Entstehung des Tores schnuppe. „Gewollt oder nicht gewollt, das ist doch scheißegal“, formulierte er deutlich.

Die Leipziger haben nach der Trainingseinheit vom Montag nun zwei Tage frei. Dann folgt die kurze Vorbereitung auf das Spiel am Freitag (Anstoß 18.30 Uhr) gegen Fortuna Düsseldorf. Für die Begegnung gingen bereits 17.500 Karten weg. „Da wollen wir unsere Serie erweitern“, kündigte Rangnick an. Seine Mannschaft geht jedenfalls mit erhobenen Köpfen in das Spiel. „Wir haben ein gutes Selbstbewusstsein“, verriet Lukas Klostermann nach dem Erfolg an seiner alten Wirkungsstätte. Mit drei weiteren Punkten wäre sogar der zweite Platz möglich. Dafür müsste Bochum allerdings Zähler beim FSV Frankfurt liegen lassen.

Von Matthias Roth

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