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Sabitzer will nicht zu RB Leipzig – Eintracht und Lewandowski?

Transfermarkt Sabitzer will nicht zu RB Leipzig – Eintracht und Lewandowski?

"Ich muss ganz ehrlich sagen: Leipzig ist in meinem Kopf für die Weiterentwicklung nicht drinnen“, sagt Marcel Sabitzer. Dumm nur: Der 21-Jährige hat Vertrag in der Messestadt und RB-Chef Ralf Rangnick besteht auf einen Wechsel an die Pleiße.

Hat Vertrag in Leipzig, will aber nicht nach Leipzig: Marcel Sabitzer. (Archivfoto)

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig/Salzburg. Kaum ist die Saison in der 2. Bundesliga zu Ende, schon dreht sich das Transferkarussell durch die Medienlandschaft. Wer kommt, wer geht, wer bleibt? Das sind die drei spannendsten Fragen vor dem nächsten Trainingsauftakt.

RB Leipzig ist bei diesen Spekulationen natürlich mittendrin. Aktuellste Schlagzeilen liefert dabei Leihspieler Marcel Sabitzer. Der 21-Jährige war in der abgelaufenen Spielzeit nach RB Salzburg ausborgt und feierte dort sofort einen nationalen Meistertitel. Jetzt soll der Stürmer in die Messestadt zurückwechseln – und hat dazu aber offenbar überhaupt keine Lust. "Ich werde dorthin gehen, wo ich mich am besten entwickeln kann. Ich muss ganz ehrlich sagen: Leipzig ist in meinem Kopf für die Weiterentwicklung nicht drinnen“, sagte Sabitzer am Sonntag vor den Kameras von Sky.

Das dürfte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick nicht gefallen haben. Er machte im Kicker deutlich: "Unser Standpunkt ist vollkommen klar: Marcel Sabitzer hat einen Vertrag bei RB Leipzig und wird in der nächsten Saison in Leipzig spielen."

Und auch bei der Trainerfrage kommt neue Bewegung in die Diskussion. Es scheint eher unwahrscheinlich, dass Achim Beierlorzer die Zweitligaprofis auch beim Trainingsstart im Juni betreuen wird. Zur Frage nach neuen Spielern gab er sich defensiv: „In die Planung war ich einbezogen, in die Umsetzung nicht“, sagte der 47 Jahre alte Coach.

Der zwischenzeitlich als neuer RB-Übungsleiter gehandelte Sascha Lewandowski wird derweil mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. André Breitenreiter von Erstligaabsteiger Paderborn, ebenfalls ein RBL-Kandidat, hält sich mit Äußerungen über seine Zukunft noch zurück. Der 41-Jährige besitzt in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel und müsste sie bis zum 30. Juni ziehen. Vereinschef Wilfried Finke will jetzt Klarheit und erwartet bis zum Wochenende eine Erklärung. Konkrete Angebote lägen ihm nicht vor, betonte Breitenreiter. Er habe auch nie Gespräche mit anderen Klubs geführt. "Ich weiß nur über Dritte, dass es Interessenten gibt", sagte der gebürtige Langenhagener, der mit mit Paderborns sportlicher Führung derzeit auf Sylt die abgelaufene Spielzeit analysiert.

Und noch ein Coach ist plötzlich mit im Spiel: Adi Hütter von RB Salzburg. "Man muss sich Ziele setzen. Ein Reiz wäre sicher einmal in der deutschen Bundesliga tätig zu sein, vielleicht in der zweiten oder ersten Liga, das weiß ich nicht", so Hütter.

Matthias Roth

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