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Security von RB Leipzig weist Anschuldigungen von Hamburger Fans zurück

Auch Polizei bewertet Vorgänge anders Security von RB Leipzig weist Anschuldigungen von Hamburger Fans zurück

Nachdem Anhänger des Hamburger SV schwere Vorwürfe gegen RB Leipzig und deren Sicherheitsfirma erhoben haben, hat sich eben jene Firma zu den fraglichen Vorfällen geäußert. Auch eine Stellungnahme der Polizei liegt vor.

Auslöser der Auseinandersetzungen zwischen den HSV-Anhängern und Ordnern der Sicherheitsfirma Peas sollen die Fans gewesen sein, die während der Partie Pyrotechnik zündeten.

Quelle: Imago

Leipzig. Das Match RB Leipzig gegen den Hamburger SV (0:3) ist noch nicht zu Ende erzählt. Laut „HSV-Fanprojekt“ ist es nach dem Abpfiff der Partie am vergangenen Sonnabend seitens der RB-Ordner zu „gezielten und gewaltätigen Attacken auf umstehende HSV-Fans“ gekommen. Überdies seien einige der Ordner bewaffnet und vermummt gewesen, einige sollen blau-gelbe Fanutensilien des 1. FC Lok Leipzig getragen haben. Vorwürfe, für die es bisher keine Beweise gibt. Der Leipziger Polizei ist die Szenerie „so nicht bekannt“. Aus polizeilicher Sicht kamen die Aggressionen aus dem Hamburger Lager.

Auslöser der Auseinandersetzungen zwischen den HSV-Anhängern und Ordnern der Sicherheitsfirma Peas waren zwei via Videokameras überführte Hamburger Pyromanen, deren Identitäten nach dem Spiel festgestellt werden sollten.

Diese Überprüfungen lösten aus Sicht der Freunde und Helfer einen Beschützerinstinkt unter den HSV-Fans aus. „In der Folge wurden Ordner durch Hamburger Fans mit Holzstangen angegriffen und verletzt. Diese Auseinandersetzung wurde durch die Polizei beendet. Ein verletzter Fan wurde behandelt und erstattete Anzeige wegen Körperverletzung“, heißt es in einer polizeilichen Stellungnahme., wies alle Vorwürfe von sich. Weil sich die beiden Täter in einem schützenden Pulk „von 80 bis 100 HSV-Fans“ aus dem Stadion entfernen wollten, habe der Ordnungsdienst eine Gasse gebildet. Nachdem die beiden Männer festgesetzt waren, hätten Hamburger Anhänger versucht, diese „loszueisen“. Verbal, mit Bierduschen, Spuckattacken, Schlägen, Tritten – und unter Zuhilfenahme von Aluminiumstangen, so Peas. Die scharfkantigen Rohre seien Bestandteile von Schwenkfahnen gewesen und zur Beweisführung gesichert worden. „Aufgrund dieser massiven Gewaltanwendungen gegen unser Personal wurde vom Recht der Notwehr Gebrauch gemacht.“

Fünf Peas-Mitarbeiter seien verletzt worden. Peas außerdem: Die eingesetzten Ordnungskräfte tragen weder Accessoires anderer Clubs noch seien sie in irgendeiner Form bewaffnet. Zum Vermummungsvorwurf: Mützen, Handschuhe und Schals „kamen wegen der Kälte zum Einsatz“. Ansonsten tragen alle Mitarbeiter die Kleidung der Sicherheitsfirma.

Peas prüft Anzeigen gegen übergriffige HSV-Fans. RB Leipzig wollte sich zu den Vorkommnissen nicht äußern.

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