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Selke neuer Medienliebling - Löw wechselt nach Leipzig

Trainingsauftakt bei RB Leipzig Selke neuer Medienliebling - Löw wechselt nach Leipzig

Auf ihn haben die Journalisten zum Trainingsauftakt gewartet: Davie Selke. Mit einigen Statements stellte sich der Neuzugang aus Bremen am Montag beim Trainingsauftakt von RB Leipzig vor. Klare Kante zeigte Co-Trainer Achim Beierlorzer: "Wir wollen einen der ersten beiden Plätze erreichen." Neuer Co-Trainer wird der Ungar Zsolt Löw.

Davie Selke präsentiert sich beim RB-Auftakttraining

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Kamerateam an Kamerateam, daneben Fotografen und dazwischen jede Menge Berichterstatter: Der Trainingsauftakt von RB Leipzig am Montag ist am Cottaweg ein Medienereignis. Während auf dem Platz gerade zwölf Profis gemeinsam mit acht Nachwuchsspielern die ersten Bälle der neuen Saison schlagen, stellen die Journalisten immer wieder die gleiche Frage: Wo ist Davie Selke?

Der Neuzugang von Werder Bremen hat ohne bisher ein Wort im RB-Trainingsanzug gesagt zu haben, schon einen ersten Titel mit schnellem Verfallsdatum sicher: neuer Medienliebling bei den Roten Bullen. Erst am Montagmorgen ist er in Leipzig eingetroffen. Bevor der 20-Jährige mit der Mannschaft üben darf, musste er zunächst Laktattests über sich ergehen lassen. Später schaut er auch noch am Übungsplatz vorbei und spricht schließlich einige Worte in die Mikrofone.

Viel mitteilen kann er noch nicht, kommt aber sympathisch rüber: "Ich bin erst seit ein paar Stunden da und muss die Jungs erst kennenlernen", ist einer seiner wenigen Sätze. Mit RB wolle er in naher Zukunft eine Klasse höher spielen und nach Leipzig hätten ihn sein Vater sowie sein Bulldoggenmischling "Carlos" begleitet. Und nein, seine Freundin ziehe erstmal nicht mit zu ihm nach Sachsen. Damit war das Eingangsstatement beendet.

Anthony Jung ist einer der RB-Profis, der sich derweil auf dem Rasen bereits wieder für die neue Saison quält. "Klar hätte der Urlaub auch eine paar Tage länger dauern können", gibt der Linksverteidiger zu. Er freue sich aber auch, das es wieder los gehe. Gespannt ist er auf das Training unter Leitung von Ralf Rangnick. "Es wird interessant zu sehen, wie der Trainer Rangnick tickt", so Jung. Er hoffe und vertraue, dass der Coach der Mannschaft den entscheidenden Schub gibt.

Mit einem Rumpfkader stieg RB Leipzig am Montag unter Anleitung von Co-Trainer Achim Beierlorzer in die Saisonvorbereitung ein.

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Jungs Teamkollegen Yussuf Poulsen und Zsolt Kalmar dagegen sind noch mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Andere Spieler wie Willi Orban oder die Neuzugänge aus Salzburg werden in den nächsten Tagen erwartet. Von Mittwoch an steht das Lauftrainingslager in Bad Saarow auf dem Programm.

Löw wechselt nach Leipzig

Co-Trainer Achim Beierlorzer will bis zum Beginn des Haupttrainingslagers in Österreich am 6. Juli den Kader beisammen haben. 20 Feldspieler und drei Torhüter wollen die Bullen unter Vertrag nehmen. Große Not sieht der 47-Jährige schon jetzt nicht mehr. "Mit Davie Selke, Yussuf Poulsen und Emil Forsberg haben wir richtig Power in der Offensive", freut sich der Coach an der Seite von Ralf Rangnick. In der Abwehr bringe Orban Stabilität mit. Namen weiterer Verpflichtungen will Beierlorzer noch nicht nennen, auch nicht den seines Co-Trainerkollegen. Nur soviel: "Das wird ein sehr guter Mann." Später wurde dann bekannt: Zsolt Löw wird Co-Trainer bei RB. In Deutschland schaffte der frühere Abwehrspieler mit Energie Cottbus in der 1. Bundesliga den Durchbruch. Weitere Stationen: Hansa Rostock, 1899 Hoffenheim und Mainz 05. Zuletzt arbeitete Löw als Co-Trainer bei RB Salzburg.

Bei der Frage nach dem Saisonziel dagegen zeigt Beierlorzer klare Kante: "Wir wollen einen der ersten beiden Plätze belegen." Mit anderen Wort: RB Leipzig möchte im kommenden Mai den Aufstieg in die 1. Bundesliga feiern.

Eine Personalie in Zusammenhang mit RB Leipzig hingegen steht fest. Niklas Hoheneder zieht es zur kommenden Saison zum Bundesligaabsteiger Paderborn 07. Der 28-jährige Verteidiger wird in Zukunft also seine früheren Mannschaftskollegen am Tore schießen hindern. Sein Vertrag läuft bis 2017.

Matthias Roth

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