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Stars von morgen auf Autogrammjagd: Coach von RB Leipzig beliebter Trainingsgast

Fußballschule in der Soccerworld Stars von morgen auf Autogrammjagd: Coach von RB Leipzig beliebter Trainingsgast

Wie ein umschwärmter Star durfte sich Ralph Hasenhüttl am Mittwoch fühlen. Der Coach von RB Leipzig war zu Gast in der gemeinsamen Fußballschule des Erstligisten mit Porsche und kam aus dem Autogramme schreiben kaum heraus.

30 Kinder kicken derzeit in der Soccerworld unter der Anleitung von RB-Leipzig-Nachwuchstrainern.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Die Augen der Kids wurden immer größer, als Ralph Hasenhüttl in die Box auf dem grünen Plastegras-Teppich zu ihnen lief. Ganz nonchalant. Was dann auch den Knirpsen die letzte Scheu nahm. 30 an der Zahl stellten sich am Mittwoch in der Soccerworld auf der Alten Messe ganz brav in die Reihe, um sich vom Erfolgscoach des Bundesligaaufsteigers RB Leipzig ein Autogramm zu holen.

Erst auf dem Kärtchen, die Hasenhüttl ganz geduldig unterschrieb und später gar auf den Fußballschuhen. Was den Eltern wohl Kopfzerbrechen bereiten wird, wenn diese in die Schrankwand wandern und neue Töppen her müssen. Dafür bringen die Kinder, allesamt zwischen sieben und 14 Jahren, einen Trikotsatz mit nach Hause.

In der Soccerworld absolvieren derzeit 30 junge Kicker ein Fußballtrainingscamp, organisiert von RB Leipzig und Porsche. Am Mittwoch war Bundesliga-Coach Ralph Hasenhüttl zu Gast.

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Das und noch mehr hat Porsche Leipzig den Kleinen ermöglicht. Der Sportwagenhersteller übernimmt zudem die Startgebühr. Immerhin 159 Euro pro Nase. Noch bis Freitag wird fleißig im Trainingscamp gekickt, unter der Anleitung von RB-Jugendtrainern. Eine Stadionbesichtigung rundet das Ganze ab. Neben zehn Kindern von Mitarbeitern ermöglicht Porsche so auch Kids und deren Familien den Fußballschul-Spaß, die es sich sonst nicht leisten könnten. Diese 20 wurden von den Charity Bulls, Generationenhof, Stadtsportbund und dem Verein Zukunft für Kinder vorgeschlagen.

Was auch bei Ralph Hasenhüttl gut ankam. „Es ist schön, dass die Kinder eine Beschäftigung haben, es ist wichtig, in dem Alter in einem Verein zu sein“, sagte der 49-Jährige. „Das ist eine neue Fußballgeneration, die entsteht – mit RB. Die Spieler und Fans von morgen“, dachte der Trainer noch eine Spur weiter. „Als ich so alt war, gab es noch keine Fußballschulen. Wir haben uns in den Ferien verabredet und sind dann kicken gegangen“, erinnert sich Hasenhüttl. Der Coach hat derzeit neben der Jugendlichkeit, die sein Team ausmacht, noch mehr Jugendliche im Training. Schließlich muss der Österreicher wegen der Länderspiel-Woche auf gleich zehn Spieler verzichten.

„So bekommen wir einen Einblick, was wir an Talenten haben und außerdem ist es auch für sie gut, gesehen zu werden“, lautete seine Wertschätzung. Allerdings sind gleich 15 Rohdiamenten aus dem RB-Nachwuchs derzeit ebenfalls bei Auswahl-Lehrgängen. Derweil testet RB Leipzig mit den verbliebenen Spielern samt Jugend am Donnerstag 18 Uhr am Cottaweg gegen den tschechischen Erstliga-Siebten Dukla Prag. 

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