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Union will Düwel-Nachfolger präsentieren

Zweite Bundesliga Union will Düwel-Nachfolger präsentieren

Der Trainer-Wechsel beim 1. FC Union Berlin nach dem 1:1 gegen RB Leipzig geht schnell. Der Zweitligist hat bereits eine Lösung parat und will am Mittwoch, zwei Tage nach dem Aus für Norbert Düwel, seinen neuen Coach vorstellen. Nach Medienberichten soll der frühere Leverkusener Sascha Lewandowski den Job übernehmen.

Die Zeit für Norbert Düwel als Union-Trainer ist abgelaufen.

Quelle: dpa

Berlin. Sascha Lewandowski wird als Topkandidat für die Nachfolge von Norbert Düwel beim 1. FC Union Berlin gehandelt. Der Club hält sich noch bedeckt, will das Geheimnis aber am Mittwoch - nur zwei Tage nach dem Aus für Norbert Düwel - lüften. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der frühere Leverkusener Bundesliga-Trainer Sascha Lewandowski die ehrgeizigen Ziele der Unioner retten, und sie in der Tabelle nach oben führen. Zu der Personalie nahm der Verein bislang keine Stellung.

Am Mittwoch um 11 Uhr wird der neue Hoffnungsträger im Stadion an der Alten Försterei offiziell bekanntgegeben. In Lewandowski käme nach dem unerfahrenen Düwel ein prominenterer Name. Der Leverkusener Nachwuchs-Chef saß von April 2012 bis Juni 2013 gemeinsam mit Sami Hyypiä bei Bayer Leverkusen auf der Trainerbank. Zudem war er noch einmal zum Ende der Saison 2013/14 erfolgreicher Interimstrainer, verabschiedete sich dann aber auf eigenen Wunsch wieder in den Nachwuchsbereich. Mit seinem Bayer-Engagement weckte er auch das Interesse anderer Clubs. So wurde er auch bei Eintracht Frankfurt gehandelt, ehe Armin Veh zurückkehrte.

Am Dienstag hatten bei Union noch die beiden Assistenten André Hofschneider und Sebastian Bönig die Verantwortung. Die Co-Trainer leiteten das Training und sollten die „Eisernen“ zudem beim Testspiel am Abend (18.00 Uhr) beim Oberligisten Lichtenberg 47 betreuen. Der Hauptstadtclub hatte sich am Montag nach fünf sieglosen Zweitliga-Begegnungen von Trainer Düwel getrennt. Derzeit sind die Köpenicker nur Zweitliga-14. und weit von den angestrebten Plätzen eins bis sechs entfernt.

Den beiden Assistenten Hofschneider und Bönig steht derzeit nur eine übersichtliche Trainingsgruppe zur Verfügung. Offensivspieler Maximilian Thiel fällt nach Vereinsangaben mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel „auf unbestimmte Zeit“ aus. Die Verletzung hatte er sich beim 1:1 am Freitagabend gegen RB Leipzig zugezogen. Oberschenkelprobleme plagen auch Verteidiger Fabian Schönheim, der sich am Montag im Training verletzte und am Dienstag nur im Kraftraum arbeitete. Abwehrspieler Benjamin Kessel trainiert nach seiner Schulterverletzung individuell mit Fitnesstrainer Daniel Wolf. Zudem fehlen Angreifer Bobby Wood und Mittelfeldspieler Eroll Zejnullahu, die mit den Nationalteams der USA und des Kosovo unterwegs sind. Benjamin Köhler, der am Montag Lauftraining absolviert hatte, setzte das Aufbauprogramm nach seiner Krebserkrankung am Dienstag im Kraftraum fort.

LVZ

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