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Van Bommel ist sich sicher: RB Leipzig schafft die Champions League

Bundesliga Van Bommel ist sich sicher: RB Leipzig schafft die Champions League

Zwölf Punkte nach sechs Spielen, Platz fünf: Bundesliga-Neuling RB Leipzig hat einen historisch guten Saisonstart hingelegt. Nun mehren sich prominente Stimmen, die dem Aufsteiger am Saisonende die Champions League zutrauen.

Mit dem FC Bayern war Mark van Bommel (links) Dauergast in der Champions League.
 

Quelle: dpa

Leipzig.  Für den ehemaligen Bayern-Kapitän Mark van Bommel zählt RasenBallsport Leipzig zu den Favoriten aufs internationale Geschäft. Mehr noch: Der Niederländer erwartet die Roten Bullen am Saisonende sogar auf dem dritten Platz. Der würde einen Startplatz in der Champions League bedeuten.

RB Leipzig besitzt noch viel Potenzial

„Bayern wird Meister, dessen bin ich mir sicher“, sagt van Bommel in einem Interview gegenüber „bundesliga.com“. „Dahinter sehe ich Dortmund auf zwei und dann schon Leipzig. Überraschend, nicht wahr? Aber das ist mein Tipp.“

Die sportliche Entwicklung beim Team von der Pleiße beurteilt er positiv. Die Mannschaft erscheine stabil und spiele mit großer Zuversicht. Die gezeigten Leistungen müsse sie zwar noch bestätigen, dafür habe sie aber „ganz bestimmt das Potenzial“, so der Ex-Superstar weiter. Die bisherigen Auftritte der Leipziger würdigt van Bommel durch einen Vergleich mit den Leistungen zweier anderer Bundesligavereine. Des FC Ingolstadt aus der vergangenen Saison und der TSG Hoffenheim aus der Spielzeit 2007/08.

Mark van Bommel hat in der Bundesliga 123-mal das Trikot des FC Bayern München getragen. Inzwischen ist er als Jugendkoordinator bei der PSV Eindhoven aktiv.

Die Länderspiel-Tour der Roten Bullen

Viele Rasenballer sind derzeit noch mit ihren Nationalteams unterwegs. So muss Emil Forsberg am Montagabend (20.45 Uhr) vor heimischer Kulisse gegen Bulgarien antreten. Der quirlige Flügelspieler stand für Schweden bereits beim 1:0-Auswärtserfolg in Luxemburg 90 Minuten lang auf dem Platz, blieb aber ohne Tor. Ebenfalls am Montag gefordert sind Péter Gulácsi für Ungarn (20.45 Uhr in Lettland) und Kyriakos Papadopoulos für Griechenland (20.45 Uhr in Estland).

Am Dienstagabend (20.45 Uhr) steht für Yussuf Poulsen das wichtige Heimspiel gegen Montenegro an. Ein Sieg ist Pflicht für den Sturmtank, der mit Dänemark zuletzt eine 2:3-Schlappe in Warschau erlitten hatte, zumindest aber den Anschlusstreffer erzielte. In einem Parallelspiel gastiert Oliver Burke mit Schottland in der Slowakei. Zuvor bestreitet Davie Selke zusammen mit der Deutschen U21-Nationalmannschaft – Timo Werner ist bereits abgereist – das letzte EM-Quali-Spiel gegen Österreich (18 Uhr). Außerdem könnte der nachnominierte Terrence Boyd am Mittwoch mit den USA gegen Neuseeland zum Einsatz kommen (2 Uhr MEZ).

Eine unglückliche Länderspiel-Reise war es indes für die beiden Österreicher Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker. Ihre Mannschaft kam am Donnerstag nicht über ein 2:2 gegen Wales hinaus. Am Sonntag folgte eine 2:3-Pleite gegen Serbien. Auch Naby Keita ist mit einer Niederlage im Gepäck heimgekehrt. Am Sonntag verlor er mit Guinea 0:2 in Tunesien.

Couch Ralph Hasenhüttl bittet am Dienstag um 11 Uhr zum öffentlichen Training für das nächste Punktspiel gegen den VfL Wolfsburg (Sonntag, 17.30 Uhr).

Von Matthias Klöppel

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Leipzig
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