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Vertragsauflösung umstritten: Ex-Coach Tamas Bodog klagt gegen RB Leipzig

Gütetermin ergebnislos Vertragsauflösung umstritten: Ex-Coach Tamas Bodog klagt gegen RB Leipzig

Der Gütetermin Mitte Dezember verlief ergebnislos. Jetzt sehen sich RB Leipzig und Tamas Bodog vor Gericht wieder. Der ehemalige Co-Trainer der Rasenballer glaubt, dass bei seiner Vertragsauflösung 2015 Fehler gemacht wurden.

Klagt gegen RB Leipzig: Tamas Bodog.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Wenn RB Leipzig einen Angestellten trotz laufenden Vertrages vor die Tür setzt, läuft das fast immer geräuschlos. Mitarbeiter XY wird großzügig abgefunden und man trennt sich.

Das war auch so im Fall von Ex-Co-Trainer Tamas Bodog. Der 45-jährige Ungar war von 2012 bis 2015 ein Roter Bulle, musste im Sommer gehen. Die Vertragslaufzeit bis zum 30. Juni 2016 wurde abgefunden. Dennoch klagt Bodog jetzt vorm Arbeitsgericht Leipzig gegen RB. Es geht, na klar, um Geld. Bodog glaubt offenbar, dass RB bei der Auflösung des Vertrages Fehler gemacht hat. Ein Gütetermin brachte Mitte Dezember nichts, wurde nach zwei Minuten beendet. Am 18. März treffen sich die streitenden Parteien wieder. RB-Sprecher Benjamin Ippoliti: „Wir sehen dieser Angelegenheit gelassen entgegen.“

Als Ralf Rangnick 2012 das RB-Zepter übernahm, zauberte er Alexander Zorniger aus dem Hut und besorgt dem neuen Trainer einen Assistenten. Rangnick erinnerte sich an seine Trainer-Zeit beim SSV Ulm, als er Aufstiege feierte und der eisenharte Verteidiger Tamas Bodog Angst und Schrecken verbreitete. Der Fußball-Lehrer wurde Zornigers rechte Hand. Mit dem dynamischen Duo ging es in zwei Jahren von der vierten in die zweite Liga. Als die Ära Zorniger endete, gehörte Bodog dem von Interimscoach Achim Beierlorzer geführten Trainerstab an. Im Sommer 2015 übernahm Rangnick den Cheftrainer-Posten. Bedeutete das Aus für Bodog. Jetzt geht es wider Erwarten in die Verlängerung. 

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