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Virus-Alarm bei RB Leipzig: Nach Werner liegen weitere Spieler flach

Vor dem Spiel in Dortmund Virus-Alarm bei RB Leipzig: Nach Werner liegen weitere Spieler flach

Ausgerechnet vor dem Spitzenspiel in Dortmund hat es jetzt RB Leipzig ganz schlimm erwischt. Nach Torjäger Timo Werner liegen zwei weitere Stammkräfte im Bett.

Fallen aus: Diego Demme (Mitte) und Marcel Sabitzer (rechts).

Quelle: Imago

Leipzig. Jetzt kommt es knüppeldick für RB Leipzig. Vor dem Bundesliga-Hit der Roten Bullen bei Borussia Dortmund (Sonnabend, 18.30 Uhr) muss der Aufsteiger nach Timo Werner auch auf Dauerläufer Diego Demme und Kreativzentrale Marcel Sabitzer verzichten. Alle drei Profis fallen wegen Erkältungen aus. Außerdem fährt der rot-gesperrte Emil Forsberg nicht mit ins Ruhrgebiet.

Zumindest Trainer Ralph Hasenhüttl hat sich rechtzeitig erholt und kann sein Team coachen.

Auch wenn bis morgen noch weitere RB-Spieler das Krankenlager vergrößern sollten: Eine Absage der Partie schön im Augenblick nahezu unmöglich. Die Durchführungsbestimmungen des Deutschen Fußballbundes haben für solche Fälle klare Regelungen getroffen. Solang mehr als 13 spielberechtige Lizenzspieler und/oder spielberechtigte Amteurspieler zur Verfügung stehen, ist ein entsprechender Antrag abzulehnen. Im Kader müssen sich laut DFB mindestens sieben Lizenzspieler, davon ein Torwart, befinden. Vor vier Jahren mussste die Drittligapartie zwischen Erfurt und Aachen verlegt werden. Gleich 18 Spieler der Alemannia meldeten sich krank und brachten auch ein amtsärtzliches Attest bei.

Die Situation bei RB erinnert zumindest an das Vorjahr. Damals lag im März die halbe Mannschaft mit Infekten im Bett. Dominik Kaiser, Stefan Ilsanker, Marcel Halstenberg, Marcel Sabitzer und Peter Gulacsi erwischte es viral. Es war ein unschönes Mitbringels vom Schnee-Spiel in Freiburg, als die Mannschaft auf eisigem Geläuf nicht nur die Punkte verlor, sondern ein Großteil der Mannschaft zumindest vorübergehend ihre Gesundheit.

RB ordnete damals eine Reihe Sofortmaßnahmen an. Handkontakt war den Mitarbeitern verboten, in der Sauna sollten nicht mehr als drei Spieler gleichzeitig schwitzen, vom Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit vielen Menschen wurde abgeraten und das Fahren mit Linienbus untersagt.

gs/mro

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