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Weihnachtsmeister gesucht: Alles zum Topspiel Bayern gegen RB Leipzig

Von Fans bis Personal Weihnachtsmeister gesucht: Alles zum Topspiel Bayern gegen RB Leipzig

Das Gipfeltreffen zwischen Rekordmeister Bayern München und Rekordaufsteiger RB Leipzig elektrisiert ganz Deutschland. Von den Plänen der RB-Fans über Public Viewing bis zu Personalnews - LVZ.de fasst alles Wichtige vor dem Topspiel am Mittwochabend zusammen.

Der RB-Mannschaftsbus vor dem Teamhotel in München: Im Westin nächtigten die Leipziger vor dem Hit gegen den FC Bayern.

Quelle: Anne Grimm

München/Leipzig. Das Beste kommt zum Schluss. Im letzten Spiel des Jahres kämpfen Spitzenreiter FC Bayern und der Tabellenzweite RB Leipzig am Abend (20 Uhr/Live bei Sky und im Ticker auf LVZ.de) in München um den inoffiziellen Titel des Weihnachtsmeisters in der Bundesliga. „Für alle, die den Fußball lieben, ist das ein fantastisches und interessantes Spiel“, sagte Bayern-Trainer Carlo Ancelotti. Beim Rekordaufsteiger aus Leipzig firmiert die Kraftprobe unter dem Begriff „Bonusspiel“, wie Trainer Ralph Hasenhüttl sagte. Es gehe für das jüngste Team der Liga darum, „zu schauen, wie weit wir in unserer Entwicklung schon sind“. Das Wichtigste vorm Spiel:

AUSGANGSLAGE: Beide Mannschaften liegen nach 15 Spielen mit je 36 Punkten gleichauf. Nur die bessere Tordifferenz beschert den Bayern Platz eins. Schon mit einem Unentschieden würde der Meister diesen behaupten. „Das Spiel ist wichtig, weil es gegen eine starke Mannschaft geht“, sagte Ancelotti. Aber es sei „nicht entscheidend“ für den Ausgang der Meisterschaft. Der inoffizielle Herbstmeister wird auch erst im neuen Jahr gekürt. Denn der 17. und letzte Hinrundenspieltag findet nach der Winterpause im Januar statt. RB empfängt am 21. Januar Eintracht Frankfurt - die Heimblöcke für die Partie sind seit Montag ausverkauft.

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PERSONAL: Beim Leipziger Heimsieg gegen Hertha BSC hatten sich Mittelfeldakteur Naby Keita (Oberschenkel) und Abwehrspieler Marcel Halstenberg (Hüftbeuger) verletzt. Hasenhüttl meinte, dass es „eng“ würde mit einem Einsatz des Duos in der ausverkauften Münchner Arena. Die Bayern müssen auf den am Dienstag am Brustmuskel operierten Nationalspieler Jérôme Boateng verzichten. Fit sind dafür beim Rekordmeister wieder die noch am Sonntag beim Sieg in Darmstadt fehlenden Leistungsträger Philipp Lahm und Arjen Robben. ( FC Bayern gegen RB Leipzig: Der Vergleich Mann gegen Mann )

ANCELOTTI: Für den Italiener ist es sein 25. Pflichtspiel mit dem FC Bayern. In der Allianz Arena hat er bislang noch kein Spiel verloren. 18 Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen stehen für Ancelotti zu Buche. Er wähnt sich damit „im Soll“, wie er vor dem finalen Auftritt 2016 sagte: „Die Resultate in der ersten Halbserie waren okay.“ Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal - die Bayern können 2017 noch um alle drei Titel mitmischen. „Ich weiß, wir können es noch besser machen - und das werden wir auch“, sagte Ancelotti.

EIN EHEMALIGER LEIPZIGER:  Joshua Kimmich wird zunächst wohl nur zuschauen. Der 21-Jährige, mittlerweile bereits elfmaliger Nationalspieler, spielte von 2013 bis 2015 bei RB, im Sommer des vergangenen Jahres wechselte Kimmich zu den Bayern. Pep Guardiola habe sich ja damals drei Stunden mit Kimmich eingeschlossen und ihm 30 Pflichtspiele in Aussicht gestellt, erinnerte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick. „Was willst du da sagen?“, meinte er. Kimmich habe aber alles richtig gemacht, er finde die Karriere märchenhaft, sagte Rangnick. Und sie zeige, was bei RB möglich sei.

TAKTIK: „Wir wollen mit unserem Stil gewinnen“, kündigte Ancelotti an. Dominanten Offensivfußball möchte er spielen. Erwartet wird, dass er entsprechend aufstellt, also mit Robben, Franck Ribéry und Thomas Müller hinter dem zentralen Stürmer Robert Lewandowski. Maßgeblich sei nicht das System, sondern die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive, mahnte der Trainer. Dafür soll wohl auch Arturo Vidal sorgen. Der Chilene ist zwar aktuell nicht in Topform, aber Ancelotti schätzt den Mittelfeldspieler wegen seines Charakters als Kämpfer. Hasenhüttl wiederum kündigte an, dass seine jungen Wilden auch in München mutig und selbstbewusst ihre Chance suchen würden. „Wir werden uns nicht verstecken.“ Mit ihrem Pressing wollen die „Bullen“ die Bayern über den Platz jagen. Hasenhüttl: „Wir hoffen, mit unserer Spielidee durchzukommen und so dem Spitzenspiel gerecht zu werden.“

FANS:  7500 RB-Fans haben sich in der mit 75.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena angesagt. Sie wollen die Mannschaft beim deutschen Rekordmeister von den Rängen aus zum Sieg treiben. Der RB-Capo fordert bei Facebook alle Fans auf, während des Spiels 90 Minuten lang für RB aufzustehen. Zu Spielbeginn ist zudem eine Glitzer-Choreo geplant. Vor heimischer Kulisse erwies sich RB bisher unschlagbar in der Bundesliga, auswärts kassierten sie beim bis dato letzten Spiel in der Fremde die erste Niederlage mit dem 0:1 beim FC Ingolstadt.

PUBLIC VIEWING: Wer sich den Luxus eines Abos beim Pay-TV-Sender Sky nicht leisten kann oder will und keine „Sky-Freunde“ hat, ist auf Live-Übertragungen in Gaststätten, Kneipen und Bars angewiesen. Überall wird mit einem großen Ansturm zu rechnen sein. Die LVZ hat sich umgehört: Hier haben die Leipziger noch die Chance auf einen Sitz- und Sichtplatz.

BUNDESLIGA: Die Konkurrenz wird auch gebannt auf das schauen, was in München passiert. „Es wird eine knappe Kiste“, meint Sportvorstand Christian Heidel vom FC Schalke 04. Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac wird im Stadion live dabei sein: „Ich bin gespannt darauf, wie die Leipziger das machen werden gegen Bayern.“ Christian Streich, der Coach des SC Freiburg, erwartet ein „total interessantes Spiel“ mit unterschiedlichen Spielarten: „Bayern spielt ganz anders als Leipzig und muss aufpassen mit deren Tempo. Wobei Bayern dafür natürlich eine enorme Erfahrung im Kader hat.“

VOR DEM SPIEL werden sich Sportdirektor Rangnick und Trainer Hasenhüttl mit den Bayern-Chefs treffen. Was es zu essen gibt, wisse er noch nicht, meinte Rangnick. Zwei Stunden vorher wollen sie sich an einen Tisch setzen. Wer von Bayern-Seite dabei sein werde, wisse er auch noch nicht, sagte Rangnick.

NACH DEM SPIEL sind Ferien. Die Leipziger werden in München übernachten. Am Donnerstagmorgen ist noch mal ein gemeinsames Frühstück angesagt. „Dann dürfen die Jungs mal ein paar Tage frei machen, um Kraft zu tanken“, kündigte Hasenhüttl an.

LVZ

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