Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

Google+ Instagram YouTube
Weinzierl: „Ich wollte nicht nach Leipzig“ – Irritationen gehen weiter

Personaldebatte Weinzierl: „Ich wollte nicht nach Leipzig“ – Irritationen gehen weiter

Nach der Absage von RB Leipzig hat sich Markus Weinzierl noch einmal zu Wort gemeldet. Auch der FC Augsburg findet deutliche Worte.

Markus Weinzierl vom FC Augsburg.

Quelle: dpa

Leipzig/Augsburg. RB Leipzig sagt Weinzierl ab: Dieses Thema sorgte am Wochenende für reichlich Schlagzeilen. Jetzt legten der Trainer und auch der FC Augsburg noch einmal nach. „Ich wollte nicht nach Leipzig. Das haben sie gemerkt und deswegen haben sie jetzt so reagiert. Ich hatte kein Interesse an dem Job“, sagte Weinzierl der Augsburger Allgemeinen. Er sei überrascht, so der 41-Jährige, „dass man so etwas öffentlich darstellt von Leipziger Seite“.

RB-Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff hatte am Sonnabend nach dem Spiel gegen den VfL Bochum erklärt, dass er am Vorabend Weinzierl-Berater Roman Grill abgesagt habe. Er bestätigte dabei, dass es in der Vergangenheit Gespräche über ein Engagement in Leipzig gegeben habe.

Und Weinzierl kommentierte bereits am Sonnabend in der Sportschau: "Ich habe mich nicht mit Leipzig beschäftigt. Das sind Spekulationen, die immer wieder von draußen reingekommen sind. Das war vor ewigen Zeiten. Ich wusste ja, dass die mich haben wollen, aber mich hat es nicht interessiert.“

Neuer Coach

Wer soll RB Leipzig in der kommenden Saison trainieren?

Die Verantwortlichen des FC Augsburg reagierten über die Debatte zunehmend genervt. Manager Stefan Reuter sagte der Augsburger Allgemeinen: „Uns hat aus Leipzig noch keiner angesprochen. Wenn ein Spieler oder der Trainer unter Vertrag ist, ist der richtige Weg, sich zuerst beim Verein zu melden. Das hat nicht stattgefunden. Außerdem können sie sich das auch sparen.“

Da Weinzierl auch mit Schalke 04 in Verbindung gebracht wird, legte Reuter noch nach: „Die Vereine müssen endlich mal kapieren, dass Markus Weinzierl bei uns einen Vertrag hat bis 2019.“

Für RB geht damit die Suche nach einem Trainer weiter. Vorgestellt werden soll der Neue, wenn der Aufstieg perfekt ist. Das kann sich noch hinziehen, weil der 1. FC Nürnberg weiter siegt und auf Tuchfühlung bleibt. Im ungünstigsten Fall dauert eine Entscheidung bis zum letzten Spieltag am 15. Mai bei der RB-Auswärtspartie gegen den MSV Duisburg.

Für das letzte Heimspiel der Saison am 8. Mai gegen den Karlsruher SC gehen die Tickets weg wie geschnitten Brot. 33.500 Karten haben die Roten Bullen schon abgesetzt. Die Sektoren B und D sind bereits ausverkauft, teilte der Verein mit. 

Matthias Roth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr