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Wiener Architekt legt Hand an: Red-Bull-Arena soll auf 57.000 Plätze erweitert werden

Stadionausbau Wiener Architekt legt Hand an: Red-Bull-Arena soll auf 57.000 Plätze erweitert werden

In der nächsten Sommerpause könnte es soweit sein: Nach LVZ-Informationen steht das Thema „Ausbau der Kapazität der Red-Bull-Arena von 44.000 auf 57.000 Zuschauer“ auf der Agenda.

Einst Stadion der Hunderttausend, dann Zentralstadion, seit 2010 Red-Bull-Arena - und für die Bundesliga eventuell etwas zu mickrig.

Quelle: Leipzig report

Leipzig. Während es für die Rasenballer erst nach der Länderspielpause wieder um Punkte geht, wird hinter den Kulissen an einer Zukunft im Konzert der Großen gewerkelt. Nach LVZ-Informationen steht das Thema „Ausbau der Kapazität von 44.000 auf 57.000 Zuschauer“ auf der Agenda - und liegt neuerdings in Händen eines Wiener Architekten. Dessen Pläne haben die RB-Chefs aus den Ledersesseln gerissen, verbinden Anmut und Wirtschaftlichkeit.

Clou der Nummer: Die Dachkonstruktion bleibt erhalten, muss bei der Aufforstung der Tribünen hinter den Toren nicht mal bewegt werden. Die Anzeigetafeln werden in die Tribünen integriert, die Kioske müssen umziehen. Kostengünstige Variante. Dazu werden die Ränge näher ans Grün rücken. Das Bauvorhaben passt in eine Sommerpause. Gebaut wird nur im Fall des Aufstiegs.

Und der ist nach letzten Erkenntnissen durchaus noch drin. Der 3:2-Sieg gegen Nürnberg wurde von allen möglichen und unmöglichen Seiten betrachtet und unter der Rubrik „Für Herz-Kreislauf-Patienten ungeeignet“ weggeschlossen. Vier Punkte Abstand nach ganz oben sind nach zehn RB-Saisonspielen hinnehmbar. Insbesondere mit Blick auf einen tobenden Findungskampf. Coach Ralf Rangnick ist Schwabe, ergo kein Schnellstarter. Schwaben kommen spät, aber gewaltig, brauchen Zeit, ihre Untergebenen kennenzulernen und zu wahrer Größe zu bringen. Wer ist nur im Training gut, kann es aber im Spiel nicht? Wer ist nur im Spiel gut und im Training schlapp? Wer ist weder noch zu gebrauchen?

Kleiner Tipp an die Fußballer: Wallendes Haar mag der Boss gar nicht. Rangnick via RB-Homepage: „Die Jungs sollte die Frisur nicht ständig beschäftigen, indem sie sich die Haare aus dem Gesicht streichen oder so eine Matte haben, dass sie den Ball nicht gescheit verlängern oder köpfen können.“ Demnach müssten Männer ohne Haupthaar nach dem Gusto des Trainers sein. Tim Sebastian könnte sich an dieser Stelle melden und einwerfen: „Ich sehe das anders.“

Bevor es am 18. Oktober in Bochum ernst wird, tritt der gute Zweck in den Vordergrund. Tim Sebastian und Co. treten am Freitag, 16.30 Uhr, in einem Benefizspiel auf Werder Bremen. Die Begegnung wird beim VfL Wittekind Wildeshausen (Landkreis Oldenburg in Niedersachsen) angepfiffen. Das Spiel wird zu Gunsten der Familien ausgetragen, die von einem Verkehrsunfall betroffen sind. Im Red-Bull-Shop am Neumarkt gibt es noch Restkarten. In Wildeshausen wurden bereits über 4.000 Tickets abgesetzt.

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