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Zorniger will Trainingsanzug nicht mit Blanc tauschen

Zorniger will Trainingsanzug nicht mit Blanc tauschen

Während Paris Saint German bei den Fußball-Fans mit mehr als 30.000 verkauften Tickets für Euphorie sorgt, bleibt RB-Coach Alexander Zorniger vor dem Testspielkracher am Freitag eher gelassen.

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RB Leipzig Trainer Alexander Zorniger will gegen Paris Saint Germain fleißig wechseln und seine Spieler testen.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. „Ich werde Trainer Laurent Blanc bestimmt nicht fragen, ob ich seinen Trainingsanzug bekomme“, scherzt der 46-Jährige. RB-Verteidiger Georg Teigl ist hingegen großer Ibrahimovic-Fan und auch ein bisschen Paris-Kenner.

„Gegen so einen talentierten Mann wie Zlatan habe ich noch nie gespielt. Der macht Dinge, die man einfach nicht planen kann“, sagt Rechtsverteidiger Teigl, der es am Freitag in der Red Bull Arena wohl öfter mal mit dem Ball-Künstler zu tun bekommt. Für den Österreicher ist der Wunderstürmer ein Idol, sogar dessen Biografie hat Teigl gelesen: „Sein Lebensweg ist faszinierend.“   

Trotzdem erstarrt der 23-Jährige nicht vor Ehrfurcht. Seine Bilanz gegen Paris Saint German: Zwei Spiele, zwei Siege. Teigl traf bereits 2011 in der Europa League sowie in einem Testspiel mit RB Salzburg auf das Starensemble: „Damals war das allerdings noch ein komplett anderes Team.“  

Auch Zorniger trifft nicht das erste Mal in seiner Karriere auf einen Champions-League-Teilnehmer. 2009, in seiner Zeit als Co-Trainer beim VfB Stuttgart, hatte er es in der Königsklasse schon mit Clubs wie dem FC Sevilla und den Glasgow Rangers zu tun. Zorniger sagt trotzdem: „Paris mit Ibrahimovic ist schon etwas Besonderes.“ 

Zwei lockere Einheiten absolvieren die Bullen noch vor dem Aufeinandertreffen mit dem französischen Meister. Dann beginnt ab Freitag eine englische Testspiel-Woche gegen drei internationale Erstligisten. Bei den Partien gegen Paris und Getafe will Zorniger noch einiges ausprobieren: „Ich gebe allen die Möglichkeit zu spielen. Wir werden keinen Wert darauf legen, ein, zwei Tore weniger zu kassieren.“ 

Erst im letzten Test mit den Queens Park Rangers am 26. Juli, eine Woche vor dem Saison-Auftakt gegen VfR Aalen, will der RB-Coach seine auserwählte Zweitliga-Startelf das erste Mal auflaufen lassen. Eines liegt Zorniger besonders am Herzen: „Meine Mannschaft soll trotz der drei Testspiel-Kracher nicht das erste Punktspiel aus den Augen verlieren, denn das ist immer noch das Wichtigste.“

Anne Grimm

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