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Zweitliga-Spitzenteams schwächeln - Spieltag wie gemalt für RB Leipzig?

Vor Spiel in Karlsruhe Zweitliga-Spitzenteams schwächeln - Spieltag wie gemalt für RB Leipzig?

Alle für RB Leipzig: Die Aufstiegskonkurrenz in der zweiten Liga musste am Wochenende Federn lassen. Der FC St. Pauli kassierte ein 0:4 gegen Nürnberg und auch der SV Sandhausen verlor deutlich in Duisburg. Das Rangnick-Team will diese Vorlagen am Montagabend nutzen.

Ist in Karlsruhe nach guten Trainingsleistungen zurück im Kader: Massimo Bruno.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Die Aufstiegskonkurrenz hat sich passend zum ersten Advent von ihrer liebenswerten Seite gezeigt und auf ganzer Linie für RB Leipzig gespielt. Der FC St. Pauli bekam am Sonntag beim 0:4 gegen Nürnberg nix gebacken, bleibt mit 26 Punkten Dritter. Am Tag nach seinem 62. Geburtstag nahm St.-Pauli-Coach Ewald Lienen sein Team trotz des Heim-Debakels in Schutz: „Wir waren aggressiv und hatten auch die richtige Einstellung. Nürnberg hatte doch kaum Chancen, es war fast jeder Schuss ein Treffer.“ Durch ihren zweiten Auswärtsdreier rückten die Franken näher an die Aufstiegszone heran. Keine Frage, der Club hat einen Lauf.

Wenn man den SV Sandhausen zum Kreis der in Frage kommenden zählt (Darmstadt reloaded...), lieferte auch d a s Überraschungsteam der Saison das Seine zur verheißungsvollen RB-Perspektive. Der SV Sandhausen verlor 0:3 in Duisburg, bleibt bei 25 Punkten und ist nun Fünfter.

Womit wir bei der letzten Partie des 16. Spieltages wären: Karlsruhe empfängt am Montagabend, 20.15 Uhr (Sport.1/Sky) die besten sächsischen Fußball-Profis. RB (Platz zwei/29 Zähler) würde mit einem Dreier beim KSC sechs Punkte Vorsprung auf den von Pauli besetzten Relegationsrang packen.

Wenn man den in Fachkreisen überstrapazierten „Wir-denken-von-Spiel-zu-Spiel“-Spruch ignoriert und den Blick schweifen lässt, beflügelt der Spielplan Fantasien, denn: Nach dem schweren Ritt im Wildpark folgen Heimspiele gegen Duisburg und Frankfurt.

Da könnten sich die Roten Bullen Reserven für den Winterschlaf anfuttern und Mitte Januar fröhlich ins zehntägige türkische Trainingslager fliegen.

Apropos fliegen: Die RB-Delegation düst via Charterflug nach Baden-Baden und zeitnah nach dem Abpfiff wieder zurück nach Leipzig. Clou der Nummer: Die Rasenballer fliegen erst am Spieltag, sortieren nachmittags im Tageshotel ihre Scheitel und fahren dann mit dem Teambus zum KSC.

Dieser ungewöhnliche Quickie hat nichts zu tun mit den Vorkommnissen der Vorsaison, als KSC-Fan im RB-Hotel nach dem Rechten schauten. Eine Anreise am Tag vorher bringt bei Abendspielen den misslichen Umstand mit sich, dass die Fußballer ewig im Hotel herumlungern, mit den Fingern an den Händen spielen, Chips aus der Minibar futtern und so weiter. Beim Anpfiff ist dann die Spannkraft aus Körper und Geist gewichen.

Wenn keiner mit einem steifen Hals aufwacht, wird Coach Ralf Rangnick die Start-Elf vom 1:0-Sieg in Bielefeld auf den Rasen schicken. Der Kader sieht geringfügig anders aus. Massimo Bruno sitzt mit im Flieger, Nils Quaschner nicht. Bruno hat nach seiner Nichtberücksichtigung in der Vorwoche richtig klasse trainiert.

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