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Zweitliga-Trainer tippen auf Freiburg und RB Leipzig

Umfrage zum Saisonstart Zweitliga-Trainer tippen auf Freiburg und RB Leipzig

In der großen LVZ-Umfrage vor dem Zweitliga-Start am Freitag sehen zwölf Trainer RB Leipzig als Aufstiegsanwärter. Nur Bundesliga-Absteiger SC Freiburg erhielt noch eine Stimme mehr. Insgesamt sind 13 von 18 Clubs nach Meinung der Trainer im Rennen.

Muss mit der Favoritenrolle leben: Christian Streich, Coach von Bundesliga-Absteiger SC Freiburg. Sein Team erhielt noch eine Stimme mehr als RB.

Quelle: dpa

Leipzig. Für Ewald Lienen ist die Sache klar. „RB Leipzig hat den ohnehin guten Kader noch einmal deutlich verstärkt und ist für mich Top-Favorit.“ Damit liegt der Coach des FC St. Pauli im Trend. In der großen LVZ-Umfrage vor dem Zweitliga-Start am Freitag sehen zwölf Trainer die Roten Bullen als Aufstiegsanwärter. Nur Absteiger SC Freiburg erhielt noch eine Stimme mehr. Mit-Absteiger SC Paderborn kam auf sieben Nennungen, fünfmal wurden Union Berlin, der 1. FC Nürnberg, Fortuna Düsseldorf und der 1. FC Kaiserslautern erwähnt, viermal Eintracht Braunschweig, zweimal der Karlsruher SC und der FC St. Pauli, einmal Greuther Fürth, 1860 München und der VfL Bochum.

13 von 18 Clubs sind also nach Meinung der Trainer im Rennen. Freiburgs Christian Streich erwartet einen Kreis von „zehn bis zwölf Mannschaften“, die um die zwei sicheren Erstliga-Plätze streiten, „wir gehören dazu“, auch RB werde „ganz vorne“ dabei sein.

Genug Selbstvertrauen, das eigene Team mit auf den Zettel zu setzen, besitzen neben Streich nur drei weitere Trainer. Norbert Düwel gehört dazu. „Unser Ziel ist, zwischen Platz eins und sechs einzukommen“, erklärt der Union-Coach, der zudem die Absteiger sowie Nürnberg, Kaiserslautern und Braunschweig als Bundesliga-Anwärter betrachtet. René Weiler vom Nürnberger Traditionsclub kann gar nicht anders, als Optimismus zu verbreiten: „Wir wollen um den Aufstieg mitspielen, aber die Favoriten sind Leipzig und Freiburg.“

Und Ralf Rangnick? „Ich bin guter Dinge, dass wir auf einem Aufstiegsplatz landen.“ Als höflicher Mensch zählt der RB-Trainer aber viele Mitbewerber auf: Karlsruhe, Lautern, Freiburg, Paderborn, Nürnberg, Düsseldorf, Bochum, St. Pauli, Braunschweig sowie Union. „Und wie meistens wird es eine Überraschungsmannschaft geben.“

Kosta Runjaic, mit Kaiserslautern zuletzt knapp gescheitert, hält sich bedeckt. Sein junges Team wolle wieder „eine gute Rolle spielen“, sagt er nur und mag eigentlich keine Favoriten nennen, schließlich habe im Vorjahr niemand den Darmstädter Aufstieg prophezeit. Die besten Chancen sieht Runjaic für die Absteiger, „aber auch Nürnberg, Braunschweig und Düsseldorf wollen es wissen“.

Diese drei Vereine erwartet auch Tomas Oral mit vorn. Noch höher schätzt der Coach des FSV Frankfurt Freiburg und Paderborn ein. Am höchsten aber RB. „Das ist für mich der einzige klare Favorit, sie haben unheimlich viel investiert und in Gang gesetzt, außerdem Rangnick als Trainer gewonnen“, so Oral. Noch deutlicher wird Heidenheims Frank Schmidt: „RB muss nicht nur aufsteigen, sondern auch Meister werden. Es ist Wahnsinn, was die auf die Beine stellen, wobei in dieser Liga nicht unbedingt immer der stärkste Kader seine Ziele erreicht.“

Paderborns Markus Gellhaus setzt auf RB plus Freiburg, hat aber „einen Pool von zehn Mannschaften“ im Hinterkopf. Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht fasst sich kurz: „Union, Pauli, Leipzig, Freiburg und Paderborn.“ Zur Begründung schiebt er nach: „Weil sie teilweise die finanziellen Möglichkeiten haben, weil sie wie Pauli die Euphorie vom Saisonende mitnehmen oder als Absteiger viel Erfahrung haben.“

Gar nicht spekulieren mag Frank Kramer. „Erst nach zehn Spieltagen weiß man, wohin die Reise gehen könnte“, meint der Düsseldorfer. Vielleicht weise. Wer nicht tippt, kann nicht falsch liegen.

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