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Aus Rücksicht auf die eigenen Fans: Union Berlin sagt Testspiel gegen RB Leipzig ab

Aus Rücksicht auf die eigenen Fans: Union Berlin sagt Testspiel gegen RB Leipzig ab

Der Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat das geplante Testspiel gegen den Regionalligisten RB Leipzig abgesagt. Das teilten die Köpenicker am Freitag mit.

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Kann am 25. März nicht gegen Union testen: Leipzigs Daniel Frahn.

Quelle: Christian Nitsche

Berlin. Das Präsidium des Hauptstadtclubs nahm damit eine Entscheidung des Teammanagers Christian Beeck zurück. Ursprünglich sollte die Partie am kommenden Freitag um 18 Uhr im Stadion an der „Alten Försterei“ angepfiffen werden.

Zu den genauen Gründen für die Absage wollte sich Union nicht äußern, wahrscheinlich waren Fanproteste befürchtet worden. Die "Eisernen" empfangen am Sonntag Arminia Bielefeld. Möglich, dass sich die Vereinsführung für diese wichtige Partie der Unterstützung aller Anhänger versichern wollte. Hintergrund: Der Verein RB Leipzig wird durch den Getränkehersteller Red Bull gesponsert. Fans fürchten durch dieses Modell eine immer stärkere Kommerzialisierung des Sports. Im Gegensatz dazu steht der „Arbeiterverein“ Union, der beispielsweise sein Stadion mit Hilfe von Mitgliedern und Anhängern selbst modernisierte.

„Nicht alles, was aus sportlicher Sicht sinnvoll erscheint, passt zu Union. Das Präsidium steht in der Gesamtverantwortung für den Verein und muss mehr berücksichtigen, als die Bedürfnisse einzelner Abteilungen“, erklärte Union-Präsident Dirk Zingler am Freitag in einer Pressemitteilung zur Testspiel-Absage.

RB Leipzig bedauert den Vorgang. "Wir hätten uns gern mit einem Zweitligisten sportlich gemessen", sagte Dieter Gudel, Geschäftsführer der Rasenballer auf Anfrage von LVZ-Online. "Wir respektieren allerdings die Entscheidung von Union." Man werde nun versuchen einen Ersatzgegner zu finden.

Beeck, der das Testspiel in Eigenregie und ohne Absprache mit der Vereinsführung vereinbart hatte, räumte ein: „Die Entscheidung für dieses Testspiel ist nach rein sportlichen Motiven erfolgt. Es gibt natürlich auch andere Perspektiven dazu und es ist wichtig und richtig, diese ebenfalls zu berücksichtigen. Das nicht getan zu haben, war ein Fehler.“

Die Fans des Traditionsvereins bejubelten die Absage in einschlägigen Online-Foren. "Die richtige Entscheidung getroffen", war gleich mehrfach zu lesen.

ahr

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