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Bissige Bullen gegen überforderte Torgelower - RB Leipzig besiegt Regionalliga-Schlusslicht

Bissige Bullen gegen überforderte Torgelower - RB Leipzig besiegt Regionalliga-Schlusslicht

RB Leipzig zeigte am Samstag all das, was die Mannschaft bisher bei den Heimspielen der Rückrunde vermissen ließ: Wille, Einsatz bis zum Ende und vor allem viele Tore.

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RB Leipzig hat am 20.04.2013 deutlich gegen den Torgelower SV Greif gewonnen.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Der Torgelower SV Greif war beim 5:0 (2:0)-Sieg der Zorniger-Truppe, spätestens nach dem RB-Doppelpack vor der Pause, völlig überfordert.

 

Deutlicher hätten die Gegensätze in der Red-Bull-Arena an diesem Frühlingsnachmittag nicht sein können. Erster gegen Letzter, ungeschlagene Leipziger gegen achtmal in Folge sieglose Mecklenburger. Dieser Klassenunterschied war von Beginn an zu spüren. Torgelow kam in den ersten 30 Minuten kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Nicht umsonst ist die Defensive der Mecklenburger mit bis dato 46 Gegentoren die löchrigste - und die Offensive die harmloseste der Regionalliga.

 

Zweimal zittern in der ersten Halbzeit

 

Auf neu verlegtem, strahlend grünem Rasen drängten die Rasenballer auf eine frühe Führung, überzeugten mit schnellen Pässen und vielen Ideen nach vorn. Angetrieben von 4698 Zuschauern war es dann in der sechsten Minute gleich zweimal fast soweit, aber RB agierte vor dem Kasten der Gäste nicht konsequent genug, wollte das Leder fast hinein tragen.

Zweimal mussten in den ersten 45 Minuten auch die Leipziger Fans zittern. In der 13. Minute spazierte Michael Freyer plötzlich allein auf der linken Seite in den Strafraum, doch RB-Keeper Fabio Coltorti hielt die Null fest. Nächste Möglichkeit der Gäste mehr als 20 Minuten später: Domagoj Duspara kam nach einer Flanke im 16er frei zum Schuss, doch der Ball flog meterweit übers Tor.

 

Doppelpack kurz vor der Pause

 

Unbeeindruckt legte der Spitzenreiter im Offensivspiel nach. Drei Großchancen vergab der Liga-Krösus noch, zweimal Frahn und einmal Kutschke per Kopf an den Pfosten, bevor es im Kasten der Gäste klingelte. Drei Minuten vor der Pause durchbrach Dominik Kaiser die Torgelower Abwehr. Nach einer Flanke von links verpasste Frahn die Kugel, doch Kaiser nutzte seine Chance zur 1:0-Führung. „Das war der Dosenöffner zum deutlichen Erfolg“, erklärte Zorniger im Anschluss.

 

Wer nun dachte, seine Truppe sei mit dem Kopf schon in der Kabine, der hatte sich getäuscht. Torgarant Daniel Frahn netzte in der letzten Sekunde der ersten Halbzeit zum 19. Mal in dieser Saison ein. „Es ist schön, dass wir unseren Fans heute mal wieder gezeigt haben, wie gut wir Fußball spielen können“, sagte der strahlende Kapitän.

 

RB ist wieder im Rhythmus

 

Den Doppelschlag hatten die Torgelower nicht verkraftet, kassierten sofort nach Wiederanpfiff durch Bastian Schulz das 3:0. „Es ist legitim, dass wir in den letzten Partien auch mal nicht am Maximum waren. Aber heute hat alles gepasst. Wir wissen, dass nun bald die Spiele kommen, auf die wir schon die ganze Saison hinarbeiten“, sagte Schulz.

 

Hatten die Leipziger zuletzt nach Führungen, unter anderem nach dem 1:0 gegen Plauen, oft einen Gang zurückgeschalten, blieben sie an diesem Tag am Ball. Kammlott erhöhte sofort nach seiner Einwechslung in der 64. Minute auf 4:0, Clemens Fandrich trug sich beim 5:0 ebenfalls in die Torschützenliste ein. Die Leipziger Fans belohnten ihre Mannschaft zum höchsten Heimsieg der Saison mit ausdauernden „Oh, wie ist das schön“-Gesängen.

Kristallisiert sich nach den vergangenen zwei Siegen, in denen RB wieder Fußball mit viel Laufbereitschaft zeigte, eine Elf für die anstehenden wichtigsten Spiele der Saison in Relegation und Pokal heraus? „Ich habe personelle Konsequenzen gezogen. Gegen Hertha und Torgelow stand die Mannschaft auf dem Platz, die momentan die meiste Energie aufs Feld bringt“, gestand Zorniger. Auch Kapitän Frahn gab zu: „Wir sind wieder im Rhythmus und mit der momentanen Aufstellung passt es ganz gut“.

 

Statistik:

RB:

Coltorti – Müller, Hoheneder, Ernst, Judt – Fandrich, Kaiser (77. Heidinger), Schulz (64. Röttger) – Rockenbach – Kutschke, Frahn (64. Kammlott)

Torgelow:

Greulich – Jager, Rode, Mista, Keyser – Zschiesche (65. Stötter), Novacic, Hegert, Feyer - Duspara, N Diaye (77. Kazak)

Tore:

1:0 Kaiser (42.), 2:0 Frahn (45.), 3:0 Schulz (47.), 4:0 Kammlott (66.), 5:0 Fandrich (71.)

Zuschauer:

4698

Anne Grimm

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