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„Eine heiße Kiste“: Besiegt RB Leipzig bei Spitzenreiter Heidenheim seinen Auswärtsfluch?

„Eine heiße Kiste“: Besiegt RB Leipzig bei Spitzenreiter Heidenheim seinen Auswärtsfluch?

„Das tut schon richtig weh“, sagt Mittelfeldspieler Dominik Kaiser. Stundenlang im Bus zu sitzen und dann ohne Punkte nach Hause zu fahren – diese bittere Erfahrung musste RB Leipzig zuletzt dreimal in Folge machen.

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„Wir müssen es schaffen, den Sack früher zuzumachen“, fordert Mittelfeldlenker Dominik Kaiser von RB Leipzig.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Am kommenden Wochenende erwartet die Rasenballer mit dem Tabellenführer 1. FC Heidenheim ein besonders harter Auswärtsbrocken – und eine mögliche Vorentscheidung im Kampf um die Herbstmeisterschaft. 350 Tage sind die Baden-Württemberger ohne Heimniederlage. Verliert RB, würde sich der Abstand zur Spitze auf elf Punkte vergrößern.

Coach Alexander Zorniger spricht mit Blick auf das Sechs-Punkte-Spiel am Samstag (14 Uhr) und die bislang enttäuschende Auswärtsbilanz Klartext: „Wir müssen an unsere Grenzen gehen, das schaffen wir bisher nicht immer über 90 Minuten.“ Seinem Team fehlte es zuletzt an Beständigkeit. „Konstant spielt bislang nur Fabio“, findet der Trainer deutliche Worte gegenüber seiner gesamten Mannschaft – Keeper Coltorti ausgeschlossen. „60 bis 65 Prozent reichen in dieser Liga einfach nicht aus.“

Wehen-Wiesbaden (1:2), Elversberg (0:1), Osnabrück (2:3) – überall waren die Roten Bullen auf Augenhöhe, konnten aber letztlich keine Zähler mitnehmen. Zorniger vermisst die nötige Konzentration und Kaltschnäuzigkeit bei seiner Mannschaft, um auch knappe Spiele für sich zu entscheiden. Leichtsinnigkeiten in der Defensive kosteten die Rasenballer auch am vergangenen Wochenende drei sicher geglaubte Punkte gegen Unterhaching – trotz zweimaliger Führung. „Solche Fehler dürfen uns nicht mehr passieren“, fordert der Coach nach dem 2:2-Gegentor kurz vor Schluss.

Zorniger will an drei Stürmern festhalten

„Wir müssen es schaffen, den Sack früher zuzumachen“, meint Mittelfeldlenker Kaiser, der mit einem Tor und einer Vorlage gegen Unterhaching noch als Einziger an seine Normalform herankam. Personelle Wechsel in der Startelf sind daher wahrscheinlich. Fraglich ist vor allem, ob Zorniger, der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, auf Rückkehrer Thiago Rockenbach oder Neuzugang Joshua Kimmich im Mittelfeld vertraut. An seinem offensiv ausgerichteten 4-3-3-System mit drei Stürmern will er festhalten. „Wir werden genauso spielen wie bisher“, so der Coach.

Warum es ausgerechnet beim Spitzenreiter mit dem erhofften Auswärtssieg klappen soll? „Heidenheim ist die konstanteste Mannschaft der Liga, ohne in jedem Spiel überragend gewesen zu sein“, hat Zorniger analysiert. Er will das Pressing stärker forcieren, um das Aufbauspiel des Gegners früh zu stören. Denn kommen die Baden-Württemberger einmal in die Hälfte des Gegners, sind sie besonders bei Standardsituationen gefährlich. Vor allem der Bundesliga-erfahrene Michael Thurk (Mainz 05, FC Augsburg) und der im Sommer mit einem Wechsel zu RB Leipzig in Verbindung gebrachte Kapitän Marc Schnatterer können ein Spiel mit einer einzigen Aktion entscheiden. Kaiser: „Das wird eine ganz heiße Kiste.“

Robert Nößler

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