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Enttäuschung bei RB Leipzig nach mutlosem Pokal-Auftritt gegen den FC Augsburg

Enttäuschung bei RB Leipzig nach mutlosem Pokal-Auftritt gegen den FC Augsburg

Am Ende ist RB Leipzig doch seiner Außenseiterrolle nachgekommen. Relativ chancenlos schied der ambitionierte Drittligist am Freitag gegen den FC Augsburg aus dem DFB-Pokal aus (0:2) und bekam dabei noch einen Klassenunterschied aufgezeigt.

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Relativ chancenlos schied der ambitionierte Drittligist am Freitag gegen den FC Augsburg aus dem DFB-Pokal aus (0:2).

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Augsburg kontrollierte, auch dank einer frühen Führung, jederzeit das Spielgeschehen gegen merklich uninspirierte Leipziger, die es immer wieder mit langen, vertikalen Pässen versuchten. „Es ist bitter, auszuscheiden, egal ob du gegen einen Sechst- oder Erstligisten verlierst“, sagte Kapitän Daniel Frahn, „aber wir hatten keine klare Torchance, der letzte Pass kam nicht.“

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Leipzig. Fußball-Drittligist Rasenballsport Leipzig hat die erhoffte Pokal-Revanche gegen den FC Augsburg verpasst. Vor 30.307 Zuschauern in der Red-Bull-Arena unterlagen die Roten Bullen am Freitagabend dem Erstligist mit 0:2 (0:1). Trotz aufopferungsvollem Kampf gelang es den Leipzigern in keiner Phase des Spiels, die gut stehende Defensive der Bayern wirklich in Verlegenheit zu bringen. Augsburg zeigte sich deutlich abgeklärter und zieht verdient in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.  

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Die Niederlage gegen Augsburg war ein Gradmesser dafür, wie weit der angestrebte Weg in die Bundesliga für Leipzig noch ist. Nun geht es erst einmal wieder im noch neuen Alltag in der dritten Liga weiter. Bei Wacker Burghausen am kommenden Samstag dürfte es erstmals in der Liga personelle Wechsel geben. Trainer Alexander Zorniger, der gegen Augsburg den formschwachen Spielmacher Thiago Rockenbach da Silva draußen gelassen hatte, zeigte sich unzufrieden mit seinem Mittelfeld. Zudem musste Rechtsverteidiger Christian Müller früh mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden.

Zorniger war sichtlich enttäuscht vom mutlosen Auftritt seiner Mannschaft: „So kenne ich meine Truppe eigentlich nicht. Da war mir zu wenig Überzeugung.“ Keine einzige Verwarnung zeugen nicht von einem Pokalkampf, auch wenn gerade die erste Halbzeit von zahlreichen Zweikämpfen und Standardsituationen geprägt war. „Da hatten wir die ganze Zeit massive Probleme“, fand Zorniger und betonte, „wir haben auch noch zwei andere gute Innenverteidiger“. Lediglich Torhüter Fabio Coltorti, der seinen Vertrag vor dem Spiel bis 2016 verlängert hatte, verhinderte in zahlreichen Situationen eine höhere Niederlage.

Im Vorfeld hatte sich Leipzig diesmal zurückhaltender gegeben als vor zwei Jahren, als die Mannschaft zunächst den VfL Wolfsburg ausschaltete und dann nur unglücklich an Augsburg scheiterte. Diese Zurückhaltung legte die Mannschaft im Spiel nicht ab. „Das war für uns heute ein Lerneffekt, leider unter Wettkampfbedingungen“, konstatierte Zorniger, der nach über einem Jahr seine erste Pflichtspiel-Niederlage mit Leipzig verarbeiten musste. Am Ende zeigte sich der Trainer etwas versöhnlich: „Insgesamt war es ein gutes Spiel meiner Jungs, aber ein gutes Spiel reicht gegen einen Bundesligisten nicht.“

John Hennig, dpa

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