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Erinnerungen an zerplatzten Aufstiegstraum: RB-Spieler mit Gesprächsbedarf nach Heimpleite

Erinnerungen an zerplatzten Aufstiegstraum: RB-Spieler mit Gesprächsbedarf nach Heimpleite

„Ich musste gleich an das Spiel gegen Kiel denken.“ Unmittelbar nach dem Schlusspfiff und der 1:2-Niederlage gegen die Reservemannschaft des Hamburger SV wurden sie wieder wach - die Erinnerungen an die 1:5-Pleite vergangene Saison gegen Holstein Kiel und dem zerplatzten Traum vom Aufstieg in die 3. Liga.

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Christian Müller (r.) im Duell gegen einen HSV-Spieler.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Nicht nur bei RB-Stürmer Thiago Rockenbach da Silva. Ebenso bei den Fans, die sich das erste Heimspiel der Roten Bullen definitiv anders vorgestellt haben.

Auch zwei Tage nach dem verpatzten Heimspielauftakt wird in den Reihen der Leipziger über die Partie diskutiert. Denn die Niederlage - sie schmerzt noch immer. „Sicherlich haben wir das Spiel verarbeitet“, sagt Christian Müller. So richtig abgehakt ist die Partie dennoch nicht, wie der Abwehrspieler zugibt. Denn obwohl der Blick nach vorne gehen würde, „werden wir auch noch Tage danach darüber sprechen“.

Sprechen werden die Roten Bullen sicherlich über die vergebenen Torchancen und das Passspiel nach vorne. Denn die Leipziger hatten sich vorgenommen spielerisch zu überzeugen. „Die Räume waren auch da. Aber wir hatten zu viele einfache Ballverluste“, resümiert Müller die Begegnung.

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Leipzig. Anhänger vom FC Bayern trällern vom „Stern des Südens“, Freunde des SV Werder Bremen geloben gesanglich „Lebenslang grün-weiß“. Und Sympathisanten von RasenBallsport Leipzig? Diese können seit neustem beim inoffiziellen RB Leipzig Song mitsingen. Ein 22-jähriger Anhänger der roten Bullen hat ihn gerappt, ins Internet gestellt – und muss nun viele böse Kommentare einstecken.

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Dagegen war Abwehrspezialist mit der Defensivarbeit der Mannschaft im Grunde ganz zufrieden – auch wenn ausgerechnet auf seiner rechten Seite das 0:1 fiel. „Ich wurde aus der Viererkette rausgezogen. Dadurch war die rechte Seite verwaist“. Sören Bertram, der im Anschlusskader der ersten Mannschaft des HSV steht, hatte somit freie Bahn, schoss unbedrängt aus nächster Distanz ab.

Abgesehen von den zwei Gegentoren habe RB „nicht allzu viele Torchancen zugelassen.“ Im Gegensatz dazu hätte sich Leipzig wesentlich mehr Möglichkeiten erarbeitet. „Aber das Glück, was wir in Meppen hatten, hat uns gegen Hamburg gefehlt.“

Ein wenig Abwechslung bot den Rasenballsportlern nach der bitteren Niederlage einen Tag später die Eröffnung des neuen Trainingsgeländes am Cottaweg. „Es war ganz nett. Viele Zuschauer sind gekommen und der größte Teil der Spieler hat das Gelände das erste Mal richtig gesehen“, freut sich Müller. Besonders die Bedingungen von den Plätzen her seien sehr gut. Unter anderem stehen der Elf von Pacult drei Plätze mit Natur- und einem Kunstrasen zur Verfügung.

Neben den Plätzen fällt besonders ein Trainingselement auf dem Gelände ins Auge: ein Erdwall. Dieser wurde extra angelegt, für spezielle Trainingseinheiten wie Bergsprints. „Ja, genau. Der wurde mit Baggern aufgeladen“, weiß Christian Müller. Angst, ob den bevorstehenden schweißtreibenden Bergsprints hat er allerdings nicht. „Der Coach weiß wie er das Training zu dosieren hat. Und wenn er Hügelläufe ansetzt, dann ist das auch ok.“

Anne Kunze

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