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Erster Drittliga-Heimsieg für RB Leipzig – Poulsen trifft doppelt gegen Rot-Weiß Erfurt

Erster Drittliga-Heimsieg für RB Leipzig – Poulsen trifft doppelt gegen Rot-Weiß Erfurt

Spannend bis zum Ende: Vor mehr als 14.000 Zuschauern ist RB Leipzig am Sonnabend gegen den FC Rot-Weiß Erfurt in der Red-Bull-Arena als Sieger vom Platz gegangen.

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Erzielte beide Tore gegen Erfurt: RB-Stürmer Yussuf Poulsen.

Quelle: GEPA

Leipzig. Die Entscheidung fiel erst in der 87. Minute. Mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg kletterte das Team von Trainer Alexander Zorniger auf den dritten Tabellenplatz in Liga drei und fügte den Gästen aus Thüringen die erste Saison-Niederlage zu.

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Leipzig. Spannend bis zum Ende: Vor mehr als 14.000 Zuschauern ist RB Leipzig am Samstag gegen den FC Rot-Weiß Erfurt in der Red-Bull-Arena als Sieger vom Platz gegangen. Die Entscheidung fiel erst in der 87. Minute. Mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg kletterte das Team von Trainer Alexander Zorniger auf den dritten Tabellenplatz in Liga drei und fügte den Gästen aus Thüringen die erste Saison-Niederlage zu.

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Blitzstart im Ost-Derby: Yussuf Poulsen mit seinem ersten Tor für RB Leipzig. Und dem schnellsten der Vereinsgeschichte? Der Youngster nutze nach nur 40 Sekunden einen dicken Patzer der Erfurter Defensive. Stefan Kleineheismann verschätzte sich mit seinem Pass zum Torhüter, der Däne schob sich frech dazwischen, netzte locker zur Führung ein. „Das Tor geht ganz klar auf meine Kappe. Der Ball war viel zu kurz, ich habe Poulsen aus dem Augenwinkel nicht richtig gesehen“, sagte der rot-weiße Pechvogel nach der Partie.

Zorniger ändert Spielsystem

Dass Poulsen überhaupt treffen konnte, hatte er dem veränderten Spielsystem seines Trainers zu verdanken. Zorniger stellte gegen Rot-Weiß Erfurt von einem 4-3-3 auf ein 4-3-1-2 um. Carsten Kammlott und Matthias Morys nahmen zunächst auf der Bank Platz. Thiago Rockenbach und Poulsen durften dafür von Beginn an ran.

Die Leipziger folgten den Anweisungen ihres Chef-Coachs, spielten kürzere Pässe, mieden lange Bälle. Erfurt war nach dem frühen Gegentreffer zunächst geschockt, kam aber nach einer Viertelstunde besser ins Spiel. In der 25. Minute verzeichneten die Thüringer ihre erste große Chance. Der Bullen-Abwehr stockte der Atem, als Andre Laurito nach einem Freistoß per Kopf die Latte traf. Die rote Wand der Erfurter sorgte für mächtig Stimmung, knapp 3000 Thüringer waren in die Red-Bull-Arena gepilgert.

RB verpasst zweites Tor vor der Pause

In den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit übernahmen die Leipziger wieder die Initiative, erspielten sich Chancen am Fließband. Poulsen war schon mit dem Ball an RWE-Keeper Philipp Lewin vorbei, verstolperte aber. Nur wenige Sekunden später verpasste Anthony Jung, mit einem strammen Schuss auf 2:0 zu erhöhen. Fabian Franke war am dichtesten dran und rutschte nach einem Freistoß knapp am Ball vorbei, die Kugel verfehlte das Tor nur um Millimeter.

Zorniger war erneut enttäuscht von seinem Zehner Rockenbach, brachte deshalb Kammlott in Hälfte zwei. Der Stürmer spielte mehr als zehn Jahre bei den Thüringern. „Ich habe lange auf dieses Duell gewartet. Natürlich hätte ich gern von Beginn an gespielt. Aber wichtig ist, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben“, sagte Kammlott. Auch sein Teamkollege Rockenbach hat eine Erfurter Vergangenheit, stand von 2007 bis 2010 bei RWE unter Vertrag. In der 52. Minute hätte ihr Ex-Klub einen Elfmeter bekommen können. Doch das Glück war auf Leipziger Seite, Schiedsrichter Christian Leicher sah kein Foul. „Mit der Spielleitung war ich heute nicht zufrieden. Es gab zwei konkrete Situationen, in denen der Schiedsrichter auch hätte anders entscheiden können“, bemängelte Gäste-Trainer Walter Kogler.

Die Bullen schwammen eine Zeit lang in der Defensive. Die Erfurter suchten immer wieder den Weg nach vorn und waren dem Ausgleich näher, als RB dem zweiten Tor. Doch der Aufsteiger hatte ja noch Poulsen. Kurz vor Schluss kam der Ball über die Stationen Röttger und Frahn zum jungen Dänen, der die Kugel mit links aus knapp 20 Metern ins Tor beförderte und damit für einen Doppelpack sorgte. „Ich bin heute nach meinen zwei Treffern sehr glücklich. Aber es war ein Erfolg der ganzen Mannschaft“, sagte der erst 19-Jährige bescheiden. RB sicherte sich den ersten Heimsieg vor heimischem Publikum in Liga drei und bleibt nach fünf Spieltagen weiter ungeschlagen. „Jetzt können wir wirklich von einem guten Start reden“, sagte Innenverteidiger Franke zufrieden.   

Statistik:

RB Leipzig:

Coltorti, Judt (64. Ernst), Hoheneder, Franke, Jung, Kaiser, Sebastian, Schulz (78. Röttger), Rockenbach (46. Kammlott), Poulsen, Frahn (C)

RW Erfurt:

Klewin, Odak, Laurito (90. Möckel), Kleineheismann, Czichos, Strangl, Engelhardt, Möhwald, Fillinger, Brandstetter (86. Nietfeld), Nielsen (72. Stolze)

Tore:

1:0 Poulsen (1.), 2:0 Poulsen (87.)

Zuschauer:

14.109

Anne Grimm

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