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„Es macht Spaß, gegen RB zu spielen“ – Angelo Hauk startet in Burghausen neu durch

„Es macht Spaß, gegen RB zu spielen“ – Angelo Hauk startet in Burghausen neu durch

Angelo Hauk (29) spielt seit dieser Saison für Wacker Burghausen. RB Leipzig kennt er bestens. Mit dem Halleschen FC trat der 1,79 Meter große Mittelstürmer in vier Regionalliga-Partien gegen die Bullen an, gewann einmal, verlor einmal und trennte sich zwei Mal torlos.

Angelo Hauk

Quelle: Wacker Burghausen

Leipzig. Einen Treffer erzielte er nicht. Am Sonnabend nimmt er nun den fünften Anlauf zu seinem ersten Tor gegen die Bullen.

Frage:

Burghausen hat bisher null Punkte und null Tore in dieser Saison verbucht. Warum treffen die Stürmer nicht?

Angelo Hauk:

Wir haben sehr viele neue Spieler in unserer Mannschaft, das braucht seine Zeit. An den Stürmern liegt es nicht, wir müssen uns erst finden. Im zweiten Spiel gegen Duisburg lief es doch schon ganz gut, da waren wir die bessere Mannschaft. Was da oft gefehlt hat, war der letzte Schritt.

Wie wollen Sie da am Sonnabend gegen RB bestehen?

Wir werden einfach weiter arbeiten, vor allem müssen unsere Fehler weniger werden. Ich bin aber sehr optimistisch und den Fans verspreche ich ein gutes Spiel.

Sie kennen die Bullen aus hitzigen Duellen mit dem Halleschen FC. Ist der Gegner immer noch etwas Besonderes für Sie?

Es macht Spaß gegen solche guten Fußballer zu spielen. Da kann man sich beweisen und sieht, wo man selbst steht. Für uns lief es mit dem HFC gegen RB immer prima, wir haben nur einmal verloren. Ich freue mich auf das Wiedersehen. Alle Spieler kenne ich von Leipzig aber nicht mehr, RB hat ja inzwischen einige Neue geholt.

Die vergangene Saison lief nicht optimal für Sie, kein Tor und kein Anschlussvertrag in Halle. Was waren die Gründe dafür?

Der Trainer (Sven Köhler, Anm. der Red.) hat mir nicht das Vertrauen geschenkt. Erst holt mich der HFC aus Elversberg zurück, dann sagt der Trainer, dass ich für den Sturm zu klein bin. Ich habe keine richtige Chance bekommen und wurde oft erst spät eingewechselt. Dann musste ich statt in der Mitte auch noch Rechts oder Links spielen. Klar, dass man dann unzufrieden wird. Es gab deshalb in Halle viele Unstimmigkeiten und mein Vertrag wurde nicht verlängert. Mein Berater hat mir dann einen Wechsel zu Burghausen vorgeschlagen.

Was trauen Sie Burghausen und Leipzig in dieser Saison zu?

Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und zunächst die Punkte gegen den Abstieg sammeln. Danach sehen wir weiter. RB hatte einen guten Start. Das hatten wir mit Halle letztes Jahr aber auch. Es kann aber schnell andersherum gehen. Ich glaube aber, Leipzig wird auch am Ende der Saison noch oben mitspielen.

Interview: Matthias Roth

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