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„Für Berlin das Spiel des Jahres“ – RB Leipzig startet gegen Union in die Regionalliga-Saison

„Für Berlin das Spiel des Jahres“ – RB Leipzig startet gegen Union in die Regionalliga-Saison

Vor dem Auftaktmatch am Sonntag gegen Union Berlin II ist die Philosophie von Regionalligist RB Leipzig klar definiert: „Der Zug soll in die Richtung gehen, die wir vorgeben.

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RBL-Trainer Alexander Zorniger will den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. Wir sind der Top-Favorit und gehen damit auch ganz offensiv um“, erklärt Alexander Zorniger. Der Neu-Coach will in seinem ersten Jahr bei den Leipzigern wie schon seine gescheiterten Vorgänger Tomas Oral und Peter Pacult die direkte Fahrkarte in die 3. Liga lösen, damit der erste Schritt für das längerfristige Ziel Bundesliga geschaffen ist. Um das zu erreichen, „wollen wir auf nichts warten, sondern es selbst in die Hand nehmen“, sagt der 44-jährige Fußball-Lehrer.  

Selbst die Initiative ergreifen impliziert in erster Linie die neue Spielweise der Roten Bullen: frühzeitige Ballgewinne, um schnellstmöglich Torgefahr auszustrahlen. Dafür hat Zorniger in der Vorbereitung vieles umgekrempelt. „Die Veränderungen waren für uns eine extreme Umstellung. Allein der Trainingsbetrieb und auch, wie die Einheiten gestaltet werden“, erklärt Kapitän Daniel Frahn.  

Unter Zorniger arbeitet RB nun deutlich mehr im taktischen Bereich. „Peter Pacult hat zwar auch auf Taktik Wert gelegt“ - aber Zorniger sei in der Hinsicht deutlich akribischer und genauer - gerade was die Laufwege, das Verschieben und das Pressing angeht. „Vorher war das Spiel mehr auf die Außen ausgelegt. Jetzt sind wir variabler“, weiß Frahn. Und obwohl die Vorbereitung sehr lang gewesen und die Mannschaft deshalb auch verhältnismäßig weit sei, „können wir noch nicht 100 Prozent fit sein“, erklärt er. Denn die Umstellung „ist ein Prozess, der seine Zeit braucht“.  

Sportdirektor Ralf Rangnick zumindest gibt sich zuversichtlich: „Seit dem ersten Testspiel gegen Piesteritz ist unwahrscheinlich viel passiert und die Mannschaft hat sich sehr gut entwickelt“, sagt er. „Wir wissen, dass es nicht einfach wird und der nächste Schritt in Liga drei der schwierigste ist.“  

Die erste Hürde auf dem Weg in die dritthöchste Liga bildet am Sonntag die Partie gegen Union Berlin II, auch wenn die Mannschaft als Tabellenzweiter aus der Oberliga Nord aufgestiegen ist und somit als klarer Außenseiter gilt. Denn mit einem Altersdurchschnitt von 19,6 Jahren betreut Trainer Engin Yanova die jüngste Mannschaft der Liga. „Für Berlin wird es wohl das Spiel des Jahres. Die Spieler werden topmotiviert sein, alles aus sich herausholen“, vermutet Frahn. Deshalb dürften seiner Mannschaft gegen solche Gegner nicht wieder die gleichen Fehler unterlaufen wie vergangene Saison, als Leipzig die ersten Minuten verschlief und einem Rückstand hinterherlaufen musste.  

Gegen den Aufsteiger wird es bei der Startelf keine spektakulären Veränderungen im Vergleich zu den vergangenen Spielen geben, kündigt Zorniger an, der jedoch auf die Langzeitverletzten Tom Nattermann (Schulteroperation), Umut Kocin und Andreas Kerner verzichten muss. Mittelfeldspieler Jeremy Karikari wird ebenfalls nicht im Kader stehen. Nach einem Trauerfall in der Familie sei er mental noch nicht hundertprozentig frisch und werde deshalb in der U23 auflaufen.

Anne Kunze

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