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Gute Einstimmung auf das Spitzenspiel der 3. Liga: RB siegt im Test gegen Werder Bremen

Gute Einstimmung auf das Spitzenspiel der 3. Liga: RB siegt im Test gegen Werder Bremen

Leipzig. Kaiserwetter für die knapp 9000 Fans zum Freundschaftsspiel gegen den Erstligisten Werder Bremen, eine schweißtreibende Partie für die Kicker von RB Leipzig vorm Feierabend.

Doch das Testspiel brachte den Bullen einen 2:1 (1:1)-Sieg und viel Selbstvertrauen für das Spitzenspiel der 3. Liga am Samstag im eigenen Stadion gegen Preußen Münster.

Doch RB-Coach Alexander Zorniger wollte den Erfolg nicht überbewerten: „Bremen ist noch in der Saisonvorbereitung und bestreitet sein erstes Punktspiel in zweieinhalb Wochen.“ Bremens Trainer Robin Dutt attestierte den Leipzigern eine gute Leistung: „RB war sehr aggressiv, spritzig und zweikampfstark.“

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Leipzig. Kaiserwetter für die knapp 9000 Fans zum Freundschaftsspiel gegen den Erstligisten Werder Bremen, eine schweißtreibende Partie für die Kicker von RB Leipzig vorm Feierabend. Doch das Testspiel brachte den Bullen einen 2:1 (1:1)-Sieg und viel Selbstvertrauen für das Spitzenspiel der 3. Liga am Samstag im eigenen Stadion gegen Preußen Münster.

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Im Vergleich zum Drittliga-Auftakt gegen den Halleschen FC rotierte Zorniger kräftig: Gleich sechs neue Spieler durften von Beginn an ran. Der für den dänischen Youngster Yussuf Poulsen in die Startelf gerückte Carsten Kammlott empfahl sich für künftige Einsätze, glänzte immer wieder mit Vorlagen von der linken Seite, harmonierte prächtig mit seinem Offensiv-Partner Daniel Frahn. RB drückte die Norddeutschen in die eigene Hälfte, störte den Gegner früh.

Bremen geht in Führung

Bremen meldete sich nach neun Minuten das erste Mal vor dem Tor: Joseph Akpala traf allerdings nur den Pfosten. Abgezockter war kurz darauf sein Teamkollege. Niklas Füllkrug konnte in der 13. Minute quasi ins leere Tor zum 1:0 für den vierfachen Deutschen Meister einschieben.

In der 20. Minute ließ Kammlott eine 100-prozentige Chance liegen: Nach toller Vorarbeit von Kapitän Frahn hätte er nur noch den Bremer Torhüter überwinden müssen. Doch der verhinderte den Ausgleich. Das Spiel flachte ein wenig ab, die Hitze hinterließ ihre Spuren. Die Trainer hatten erbarmen mit ihren Schützlingen, gönnten ihren Teams pro Halbzeit eine kurze Trinkpause.

Etwas spritziger waren die Mannschaften dann nach der Erfrischung. Die Bremer hatten das 2:0 auf den Füßen, aber RB-Keeper Erik Domaschke verhinderte schlimmeres. Überragend auch die Einzelaktion von Timo Röttger Sekunden vor dem Pausenpfiff: Der Publikumsliebling ließ drei Werderaner Abwehrspieler stehen und schlenzte den Ball in die untere rechte Ecke zum 1:1. „So wie heute müssen wir uns auch am Samstag präsentieren“, forderte Torschütze Röttger.

Viele Wechsel nach der Pause

Während das Team von Dutt, dem Stars wie Clemens Fritz fehlten, nach der Halbzeit zunächst unverändert blieb, wechselte Zorniger wieder kräftig durch, brachte neun Neue. Das zahlte sich aus: Über die Stationen Thiago Rockenbach und Denis Thomalla gelangte der Ball zum engagierten Kammlott, der mit der Hacke zur 2:1 Führung für die Hausherren traf (59.).

Dann reagierte auch Bremen, tauschte bis auf den Torhüter den kompletten Kader. Auf dem Rasen nun ihr bester Testspiel-Torjäger Nils Petersen (acht Treffer) und Nationalspieler Aaron Hunt. Doch viel gefährlicher wurde der Erstligist nicht.  

RB Leipzig hinterließ hingegen einen guten Eindruck vorm Spitzenspiel in Liga drei. Der nächste Gegner wird definitiv ein harter Brocken. Tabellenführer und Aufstiegskandidat Preußen Münster kommt am Samstag zum Drittliga-Heim-Debüt der Roten Bullen. Bei der Frage, ob RB den Durchmarsch in die zweite Liga schafft, schaute Bremens Coach Dutt zuerst zu Zorniger und sagte dann: „Wenn ich jetzt ja sage, köpft er mich.“

RB Leipzig:

1.Halbzeit:  Domaschke, Heidinger, Hoheneder, Franke, Jung,  Röttger, Kaiser, Schulz, Luge, Frahn, Kammlott

2. Halbzeit: Bellot, Ernst, Sebastian, Rockenbach, Judt, Thomalla, Papadimitriou, Fandrich, Willers Heidinger, Kammlott (60. Poulsen ), Heidinger (60. Müller)

Werder Bremen:

1.Halbzeit: Mielitz, Aycicek, Pavlovic, Kroos, Hartherz, Yildirim, Ignjovski, Stevanovic, Füllkrug, Akpala, Arnautovic.  

2. Halbzeit ab 68. Minute: Caldirola, Lukimya, Makiadi, Ekici, Elia, Hunt, Prödl, Junuzovic, Gebre Selassie, Mielitz.

Tore: 0:1 Füllkrug (13.), 1:1 Röttger (45.), 2:1 Kammlott (59.)

Zuschauer:

8942

Anne Grimm

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