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HSV-Trainer Cardoso vor dem Spiel gegen RB: "Kommen mit breiter Brust nach Leipzig"

HSV-Trainer Cardoso vor dem Spiel gegen RB: "Kommen mit breiter Brust nach Leipzig"

Die einen haben einen furiosen Saisonstart hingelegt, die anderen sind knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt: Während der Hamburger SV II durch seinen 7:1-Sieg nach dem ersten Spieltag die Tabelle der Regionalliga anführt, bewahrte ein Last-Minute-Tor von Timo Röttger Liga-Favorit RB Leipzig vor einem Fehlstart.

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HSV II-Trainer Rudolfo Esteban Cardoso

Quelle: Witters

Leipzig. Am Samstag (13.30 Uhr) kommt es nun zum Aufeinandertreffen beider Teams in der Red-Bull-Arena.

Wenn es nach HSV-Trainer Rodolfo Esteban Cardoso geht, soll das Torfestival seiner Spieler kein einmaliges Ausrufezeichen bleiben. Gerade weil die Ausbildungsmannschaft des Bundesligisten in ihrem Auftaktspiel Gegner Meuselwitz demontiert hat, kommen die Hamburger „mit breiter Brust nach Leipzig“, kündigt Cardoso an.

 „Einzelne junge Spieler, die bisher unsicher und nervös waren, haben durch den Sieg an Selbstbewusstsein dazugewonnen“, freut sich der Coach. Nicht nur deshalb ist für den ehemaligen argentinischen Nationalspieler, der selbst einmal als Bundesligaprofi im Dienste des HSV stand, die Begegnung gegen Leipzig „eine erste große Möglichkeit, die gute Leistung gegen eine Top-Mannschaft zu bestätigen“.

Sicher ist sich Cardoso auch hinsichtlich eines möglichen Punktgewinnes. Um sich gegen die Bullen zu behaupten, dürfe sich seine Mannschaft in der Anfangsphase allerdings nicht wieder so viele Fehler erlauben wie gegen Meuselwitz. „Leipzig hat eine ganz andere Qualität als Meuselwitz. Dort wird jeder Fehler sofort bestraft.“

Ob dies tatsächlich der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Denn der Liga-Favorit ist in seinem Auftaktspiel nicht ansatzweise an die Leistung vom DFB-Pokalspiel gegen Wolfsburg angeknüpft. Für Cardoso allerdings keineswegs verwunderlich. „Das ist ganz normal. Nach dem Pokal war die Euphorie groß. Die Liga ist immer was anderes. Zudem war es das erste Spiel.“

Cardoso, der sich nicht nur auf Grund der anstehenden Partie am Samstag ausführlicher mit den Leipzigern beschäftigt hat, beobachtet das Projekt RB auch aus der Ferne. Der 42-Jährige sieht den Verein früher oder später in der Bundesliga spielen - wenngleich es noch ein langer Weg sei. Die Signale dafür würden jedenfalls bereits dafür sprechen. „Leipzig wird Schritt für Schritt seinen Weg finden“, ist sich der Coach sicher. Besonders Stürmer Daniel Frahn „ist nur schwer in Griff zu bekommen. Gegen uns hat er immer geknipst“. Überhaupt sei Leipzig auf allen Positionen stark besetzt. „Das macht den Unterschied aus.“

Dagegen hat den entscheidenden Unterschied bei den Hamburgern zuletzt ein Spieler ausgemacht: Romeo Castelen. Inwieweit der Coach am Samstag auf die Dienste des Holländers bauen kann, ist noch ungewiss. Der Mittelfeldspieler gehört eigentlich dem Bundesliga-Kader an, lief zuletzt jedoch für die Reservemannschaft auf. Mit seinen drei Toren war er maßgeblich am Erfolg der Hamburger gegen Meuselwitz beteiligt und wäre sicherlich auch gegen Leipzig der Dreh- und Angelpunkt beim HSV. Die Entscheidung über einen möglichen Einsatz fällt erst kurzfristig, da die erste Mannschaft am gleichen Tag gegen Hertha BSC spielt.

Anne Kunze

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