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Himmelblau auf Wolke sieben: Chemnitzer FC nach Heimsieg über RB Leipzig in 3. Liga

Himmelblau auf Wolke sieben: Chemnitzer FC nach Heimsieg über RB Leipzig in 3. Liga

Himmelblau auf Wolke sieben: Mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den ursprünglichen Top-Favoriten RB Leipzig hat der Chemnitzer FC am Samstag in der Fußball-Regionalliga Nord vorzeitig den Aufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht.

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Quelle: dpa

Chemnitz. Einen Spieltag vor Saisonabschluss schoss Benjamin Förster mit seinem 25. Saisontreffer in der 46. Minute den Traditionsclub in die nächsthöhere Klasse. „Der Stellenwert des Aufstiegs ist unheimlich hoch. Es ist zudem für uns die Belohnung für drei Jahre harter Arbeit und Geduld“, sagte Trainer Gerd Schädlich. Den Schlussakkord wird der Chemnitzer FC am kommenden Wochenende beim lange ärgsten Verfolger VfL Wolfsburg II setzen.

Als Schiedsrichter Georg Schalk um 15.21 Uhr das Spiel abpfiff, war der Trainer erstmal geflüchtet. Die Mehrzahl der 12.837 Zuschauer in den Vereinsfarben himmelblau und weiß stürmte den Rasen und skandierte: „Vierte Liga, nie mehr, nie mehr“. „Da kam ja eine ganz schöne Menge auf mich zu, da wollte ich erstmal weg“, gab Schädlich zu. Unterdessen spielten sich auf dem Spielfeld im Stadion an der Gellertstraße Szenen wie beim Gewinn einer großen Meisterschaft ab. Die Spieler wurden gedrückt, geherzt und hochleben gelassen. Bierduschen gab es für Spieler, Fans und Trainer.

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Chemnitz. Himmelblau auf Wolke sieben: Mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den ursprünglichen Top-Favoriten RB Leipzig hat der Chemnitzer FC am Samstag in der Fußball-Regionalliga Nord vorzeitig den Aufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht. Einen Spieltag vor Saisonabschluss schoss Benjamin Förster mit seinem 25. Saisontreffer in der 46. Minute den Traditionsclub in die nächsthöhere Klasse.

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Die Vereins-Verantwortlichen hatten alles für die erste große Feier seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 1999 vorbereitet. 4500 himmelblau-weiße Tücher aus 1500 Quadratmetern Stoff waren verteilt worden und wurden von den Anhängern zu den Klängen von „Youll never walk alone“ geschwenkt.

Doch Eindruck auf die Gästemannschaft aus Leipzig machte dies nicht. Der vor der Saison als Aufstiegsfavorit gehandelte RB Leipzig wollte den Chemnitzern den vorzeitigen Aufstieg verbauen. „Wir wollten die Liga spannend halten„, erklärte Leipzigs scheidender Trainer Thomas Oral, „und auf keinen Fall wollten wir mitansehen müssen, wie sie vor unseren Augen den Aufstieg feiern.“

Entsprechend elanvoll agierten die Leipziger. Die Chemnitzer konnten sich bei ihrem Torhüter Philipp Pentke bedanken, dass es zur Pause 0:0 stand. Doch nach Wiederanpfiff nutzte Eigengewächs Förster einen Fehler in der Leipziger Verteidigung und erzielte das „Goldene Tor“. „Ein Wahnsinnsgefühl“, meinte der Torschütze. Die Leipziger versuchten noch den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch die Chemnitzer Abwehr stand sicher.

Seit dem fünften Spieltag hatten die Chemnitzer die Tabellenführung inne. Diese Erfolgsgeschichte soll nun in Liga drei ihre Fortsetzung finden. Der Etat „wird etwa vier Millionen Euro betragen“, sagte Geschäftsführer Peter Müller. Als Lizenzauflagen müssen das Flutlicht heller und die Anzahl der Sitzplätze von 1050 auf 2000 Plätze vergrößert werden. Die Mannschaft wird mit „älteren und jungen Spielern verstärkt“, erklärte Schädlich.

Robert Rist, dpa

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