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Kampfbetonte Partie zwischen RB Leipzig und TSV Havelse - Strafstoß in letzter Spielminute

Kampfbetonte Partie zwischen RB Leipzig und TSV Havelse - Strafstoß in letzter Spielminute

Nach verpatztem Auftakt hat RB Leipzig dem TSV Havelse am Sonntagnachmittag doch noch ein Unentschieden abgetrotzt. Ein Elfmeter in der Nachspielzeit brachte Rasenballsport zumindest noch einen Punkt (1:1).

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RB Leipzig bekam gegen Havelse in der 91. Minute einen Strafstoß zugesprochen und nutzte diese Chance zum Tor. Am Ende trennten sich beide Teams mit 1:1 (26. Februar 2012).

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Daniel Degner hatte Thiago Rockenbach da Silva an der Grundlinie gelegt.

„Der Ausgleich war verdient, der Elfmeter korrekt“, sagte RB-Trainer Peter Pacult nach dem Spiel. Dem Ergebnis gewann der Coach trotz verlorener Tabellenführung noch etwas Gutes ab: „Wieder ein Auswärtsspiel, wo wir nicht verloren haben“, so Pacult. Kritik an den Platzverhältnissen ließ der Österreicher nicht gelten. „Der Rasen war etwas uneben, sonst war der Platz aber in Ordnung“, schätzte er ein.

Die roten Bullen mussten vor etwa 730 Zuschauern schon nach sechs Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. Vor etwa 150 mitgereisten Gästefans traf ausgerechnet Havelses Stürmer Christoph Beismann zur Führung für die Niedersachsen.

Der 25-Jährige umkurvte die Leipziger Innenverteidigung und ließ die Abwehrspieler Marcus Hoffmann und Fabian Franke alt aussehen. „Das 1:0 darf uns nicht passieren“, schätzte Hoffmann dann auch kritisch ein. Beismann, alter Studienkumpel von RB-Allrounder Henrik Ernst, hatte bereits zwei Tage vor dem Spiel angekündigt, gegen die favorisierten Leipziger etwas Zählbares mitnehmen zu wollen.

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Leipzig. Nach verpatztem Auftakt hat RB Leipzig Havelse am Sonntagnachmittag doch noch ein Unentschieden abgetrotzt. Ein Elfmeter in der Schlussminute brachte Rasenballsport zumindest noch einen Punkt (1:1). Fast hätten die Leipziger sich nach 90 Spielminuten knapp mit 0:1 geschlagen geben müssen.

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Verteidiger Hoffmann hatte für die Bullen gleich drei Mal die Gelegenheit zum Ausgleich. „Da muss auch mal Einer rein“, sagte der Leipziger Abwehrchef. So machten es die Gäste aber bis zum Abpfiff spannend. Zwei Spieler kam dabei in Hälfte zwei über Kurzeinsätze nicht hinaus. Der für den glücklosen Roman Wallner eingewechselte Stefan Kutschke stand nur 22 Minuten auf dem Platz.

Schiedsrichter Sören Storks hatte eine Tätlichkeit gegen Havelses Patrick Posipal ausgemacht und zeigte Rot. Am Montag sperrte das Sportgericht Kutschke für drei Regionalliga-Spiele. Im Sachsenpokal darf der Stürmer aber auflaufen.

Der für Timo Röttger eingewechselte Carsten Kammlott musste am Sonntag nach nur 19 Minuten wieder vom Platz. Für ihn kam Niklas Hoheneder ins Spiel.

 

In der Schlussminute wurde schließlich das Aufbäumen der Bullen belohnt. Daniel Frahn nagelte den Ball an den Innenpfosten zum Ausgleich. „Wir waren trotz einer nicht so guten Leistung überlegen“, meinte der Stürmer. Das Spiel gegen die Niedersachsen sah er als guten Test für das Pokalspiel am Mittwoch an. „Gegen Zwickau wird uns dasselbe erwarten wie in Havelse“, sagte Frahn.

RB:

Borel - Müller, Hoffmann, Franke, Wisio - Röttger (61. Kammlott, 80. Hoheneder), Geißler, Ernst, Rockenbach - Wallner (52. Kutschke), Frahn

TSV Havelse:

Lucassen – Degner, Smidt, Tasky, Hansmann – Vucinovic, Holm, Posipal (83. Beser), Maletzki (64. Hintzke) – Moslehe – Beismann (87. Kastner) – Trainer: André Breitenreiter

Tore:

1:0 Beismann (5.), 1:1 Frahn (90.+2, Foulelfmeter)

chl/mro/maf

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