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Keine Tore beim Auftritt der Bullen in Havelse – RBL eine Halbzeit in Unterzahl

Keine Tore beim Auftritt der Bullen in Havelse – RBL eine Halbzeit in Unterzahl

Mit einem Mann weniger haben sich die Regionalliga-Fußballer von RB Leipzig am Mittwoch einen Punkt erkämpft. Das Spiel gegen den Vorletzten der Tabelle TSV Havelse endete 0:0. Thomas Kläsener sah nach 43 Minuten die rote Karte und musste vom Platz, nachdem er als letzter Mann seinen Gegenspieler gefoult hatte.

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RB Leipzigs Thomas Kläsener sah im Spiel beim TSV Havelse die rote Karte. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Havelse/Leipzig. Am Ende hatten die Leipziger sogar noch Glück, da die Gastgeber in der 84. Minute eine Riesenchance zum 1:0 liegen ließen.

Tomas Oral schickte die gleiche Startelf aufs Feld wie schon in den beiden vergangenen Partien. Allzu viele Alternativen standen schließlich auch nicht bereit, denn mit Watzka, Frommer, Neuhaus und Rost fehlten gleich vier Spieler verletzungsbedingt.

Den ersten Torjubel gab es schon in der achten Minute, doch Bullen-Stürmer Daniel Frahn stand nach einer Ecke von Rockenbach im Abseits. Fünf Minuten später musste Paul Schinke, der Doppeltorschütze vom Sonntag, eigentlich das 1:0 für die Gäste machen: Nach schöner Vorarbeit von Carsten Kammlott lief er alleine auf den TSV-Torwart zu, schob die Kugel aber links am Tor vorbei. Vor 525 Besuchern, darunter ein Dutzend mitgereiste RBL-Fans, kamen beide Mannschaften nicht richtig ins Spiel. Der Gastgeber versuchte sein Glück mit Schüssen aus der Distanz oder über Standards, so wie in der 30. Minute, als ein Freistoß von Michael Habryka knapp am Gehäuse von Christopher Gäng vorbeirauschte.

Kurz vor der Halbzeitpause sorgte ein Foul von Thomas Kläsener für Aufregung. Als letzter Mann hinderte er Beismann am Weiterkommen. Die Konsequenz: Schiedsrichter Karl Wiatrek griff in die Gesäßtasche und zeigte die rote Karte. Kläsener durfte frühzeitig zum Duschen. Aus seiner Sicht eine Fehlentscheidung. "Ich habe zuerst den Ball getroffen, deshalb hätte es keinen Feldverweis geben dürfen", sagte Kläsener.

Nach dem Seitenwechsel gaben sich beide Mannschaften mehr Mühe, ein wenig Tempo ins Spiel zu bringen. Kammlott, Frahn und Müller auf der einen Seite, Strunkey auf der anderen verpassten jedoch die 1:0-Führung. Dann schienen sich die Spieler auf ein Unentschieden geeinigt zu haben. Fünf Minuten vor dem Ende wurde es jedoch noch einmal brenzlig für die Leipziger: Nach einem Abwehrfehler kam Brüntjen aus elf Metern zum Schuss. Der Ball ging knapp vorbei.

RBL-Trainer Tomas Oral zeigte sich von der Leistung seines Teams enttäuscht. "Die erste Halbzeit war Fußball zum Abgewöhnen. Spielerisch war das zu wenig von uns." Die Ruhe am Ball habe gefehlt, weil man sich von der kampfbetonten Spielweise des Gegners habe anstecken lassen. Nach dem Seitenwechsel sei RB Leipzig immerhin trotz Unterzahl die bessere Mannschaft gewesen.

Orals Kollege, TSV-Coach André Breitenreiter, war mit dem Auftreten seines Teams zufrieden. "Wir waren zweikampfstark und hätten durch unsere Konter das Spiel sogar gewinnen können." Der Punktgewinn sei deshalb mehr als verdient gewesen.

TSV Havelse:

Lucassen, Strunkey, Holm, Smidt, Tozlu, Habryka (82. Maletzki), Kaya (61. Brüntjen), Wetter, Beismann, Degner (14. Taya), Posipal

RB Leipzig:

Gäng, Sebastian, Hertzsch (46. Müller), Kläsener, Franke, Baier (87. Geißler), Rosin, Kammlott, Rockenbach, Schinke (83. Kutschke), Frahn

Zuschauer:

525

Robert Berlin/Steffen Enigk

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