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"Keine geeignete Spielstätte": RB II gegen SG Leutzsch fällt wegen Sicherheitsbedenken aus

"Keine geeignete Spielstätte": RB II gegen SG Leutzsch fällt wegen Sicherheitsbedenken aus


Leipzig. Der Terminplan von Leipzigs Fußballfans wird am kommenden Wochenende weiter ausgedünnt. Nach den abgesagten Partien von Lok Leipzig bei Aue II und Roter Stern gegen Lok Leipzig II fällt nun auch die Partie von RB Leipzig II gegen die SG Leipzig Leutzsch aus.

Auch hier sind Sicherheitsbedenken der Grund.„RB hat dafür keine geeignete Spielstätte“, sagt Lutz Mende, verantwortlich für den Spielbetrieb beim Sächsischen Fußballverband (SFV), am Donnerstag gegenüber LVZ-Online. Die Entscheidung sei nach Gesprächen mit den Vereinen und der Polizei gefallen. „Wir hatten beim Verband einen Antrag auf Verlegung gestellt“, so RB-Sprecher Sharif Shoukry.RB II trägt seine Landesligaspiele auf der neuen Trainingsanlage am Cottaweg aus. „Dort lassen sich die Fans nicht von einander trennen“, berichtet Mende. Spieler und Schiedsrichter müssten zudem schutzlos den Weg vom Platz zur Kabine zurücklegen.Der SFV rechnete mit einem erhöhten Zuschaueraufkommen für die am Sonntag angesetzte Partie. „Wenn wir Bedenken haben, dass die Security die Lage nicht in den Griff bekommt, sagen wir das Spiel ab“, erklärt Mende.RB wollte zunächst auf den Platz von Blau-Weiß am Kantatenweg ausweichen. Auch dort hätten die Sicherheitsanforderungen nicht ausgereicht. Nun wird das Spiel am 13. November in Markranstädt im Stadion am Bad ausgetragen. Der Platz am Cottaweg dürfe für andere Spiele in der Landesliga aber weiter genutzt werden.Einen Zusammenhang mit dem Pokalspiel der SGL gegen Roter Stern Leipzig sieht Mende für die Absage nicht. Nach der Begegnung hatte der SFV wegen rechtsextremer Gesänge auf den Rängen ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet. Der Verbandsmitarbeiter sieht sowohl die SGL als auch die BSG Chemie wegen ihren Historien nicht als normale Vereine in der Landesliga an. Die Fans müssten jetzt beobachtet werden. Ihm sei auch klar, so Mende, dass RB nicht überall freudestrahlend empfangen werde. Es gehe jetzt auch darum, dass beim Fußball in Sachsen nicht erneut negative Schlagzeilen produziert werden, begründete Mende die Entscheidung des Verbandes weiter.

Matthias Roth

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