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LVZ-Gipfeltreffen: Hochkarätig besetzte Diskussion zum Fußball in Leipzig und Sachsen

LVZ-Gipfeltreffen: Hochkarätig besetzte Diskussion zum Fußball in Leipzig und Sachsen

Leipzig. Beim LVZ-Gipfeltreffen haben am Donnerstag Experten und Zuschauer über den Fußball in Leipzig und der Region diskutiert.

Im Zentrum des vom Sportchef der Leipziger Volkszeitung, Winfried Wächter, moderierten Abends stand die Rolle des Regionalligisten RB Leipzig. Neben dessen Sportdirektor Ralf Rangnick hatten auch Michael Notzon, Präsident des 1. FC Lok, Hubert Wolf, Präsident des ZFC Meuselwitz, Klaus Reichenbach, Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes, Heiko Rosenthal, Leipzigs Sportbürgermeister, und die Leipziger Torhüter-Legende René Müller auf dem Podium Platz genommen.

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In der sachlichen und teilweise heiteren Diskussion in der LVZ-Kuppel betonten die Gäste die Bedeutung, die Rasenballsport auch für andere Clubs in der Umgebung haben könne. „Wir können froh sein, dass es jetzt einen potenten Geldgeber gibt, der junge Spieler in der Region halten kann“, sagte Müller. Von dessen Nachwuchsarbeit würden auch andere Vereine profitieren. „Im Windschatten von RB kann Lok Leipzig sehr gut segeln“, sagte der ehemalige DDR-Nationalspieler. Ähnlich sah es ZFC-Präsident Wolf: „Wir segeln mit.“ Junge Talente, die bei den Rasenballern gefördert würden, kämen mit höherem Niveau an ihre alten Wirkungsstätten zurück.

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Leipzig. Beim LVZ-Gipfeltreffen haben am Donnerstag Experten und Zuschauer über den Fußball in Leipzig und der Region diskutiert. Im Zentrum des vom Sportchef der Leipziger Volkszeitung, Winfried Wächter, moderierten Abends stand die Rolle des Regionalligisten RB Leipzig. Das Podium in der LVZ-Kuppel war mit hochkarätigen Gästen besetzt.

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Kritik äußerte dagegen Lok-Präsident Notzon: „Ich bin kein Segler. Aber ich glaube nicht, dass im Windschatten gut Segeln ist.“ RB habe als neuer Akteur Auswirkungen auf die Umgebung. Für die Probstheidaer sieht Notzon vor allem Nachteile: „Wir haben in den letzten Jahren viele gute Spieler an RB verloren.“

Eine positive Entwicklung für den gesamten Fußball in Sachsen sieht dagegen Klaus Reichenbach: „Wir haben hier ein Umfeld für die erste Bundesliga.“ Deutliche Worte fand der SFV-Präsident dafür, dass einige Vereine Testspiele gegen RB abgesagt hatten: „Das ist ein wunder Punkt und in höchstem Maße unsportlich.“ Die Absage von Erzgebirge Aue habe ihn innerlich erschüttert. „Es kann nicht sein, dass ein paar wenige Fans bestimmen, was ein ganzer Verein macht. Wenn die Vereinsführung dafür zu schwach ist, muss sie zurücktreten.“

Neben der gesamten Region stand in der Diskussionsrunde natürlich der Sport in der Messestadt im Fokus. Sportdirektor Ralf Rangnick zeigte sich zuversichtlich, dass RB eine gute Saison spielt. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass sein erster Aufstieg mit Leipzig nicht einfach werde: „In den zwei Spielen der Relegation geht es noch einmal um genauso viel wie in der gesamten Saison davor.“ Michael Notzon vom Liga-Konkurrenten Lok gab für seinen Verein das Ziel aus, nicht abzusteigen und zwei Derby-Siege gegen RB einzufahren.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion nutzen die zahlreichen Zuschauer des Fußball-Gipfeltreffens die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Gäste interessierten beispielsweise die Liga-Struktur, Kooperationen der Leipziger Vereine oder die Rolle des Frauen-Fußballs.

Eine ausführliche Berichterstattung über das Fußball-Gipfeltreffen lesen Sie am Sonnabend in der gedruckten Ausgabe der LVZ oder im E-Paper! In Kürze stellen wir Ihnen außerdem den gesamten Diskussionsabend als Video auf LVZ-Online zur Verfügung.

maf

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