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Leipziger Fußball-Wunder begeistert Fans in der Messestadt

Leipziger Fußball-Wunder begeistert Fans in der Messestadt

Das Fußball-Wunder von Leipzig hat in der Region eine Welle der Begeisterung ausgelöst. Auch die heimische Wirtschaft hofft nach dem Sieg des Viertligisten RB Leipzig gegen den erstklassigen VfL Wolfsburg auf Impulse.

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RB-Fans feiern nach Spielschluss ihren neuen Helden Daniel Frahn.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. In Hunderten Kommentaren auf LVZ-Online feiern Leser den Erfolg. „Ich freue mich, dass man in Leipzig wieder Fußball mit seiner Familie genießen kann, ohne Angst zu haben, dass Chaoten provozieren“, heißt es. Auch die „pure Fußballleidenschaft“ bei dem Spiel vor mehr als 31.000 Zuschauern wird gelobt. Zwar beklagen einzelne Leser die fehlende Fan-Tradition der Rasenballer, doch selbst ein „ehemaliger Chemiker“ spricht von einem „Lichtblick“.

„Fußball ist ein Wirtschaftsfaktor ersten Ranges, der auf die ganze Region ausstrahlt“, sagte Wolfgang Topf, Präsident der Industrie- und Handelskammer Leipzig, dieser Zeitung. Der Sieg am Freitagabend habe für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt, er hoffe, dass diese positive Entwicklung weitergehe. Leipzigs Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht (CDU) ist sich sicher, dass RB „ein gutes Aushängeschild für Leipzig wird“. Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) wünscht dem Klub „natürlich ein attraktives Los“ für die zweite Pokalrunde und ist überzeugt, dass in dieser Saison auch der Aufstieg gelingt.

„Die Stimmung im Stadion war fantastisch und hat gezeigt, wie großartig es sein kann, hochklassigen Fußball in Leipzig zu erleben“, erklärte Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel. Er hält auch eine Prinzen-Hymne für RB für möglich, falls die Mannschaft in drei Jahren in der ersten Liga steht. Das hänge allerdings auch von seinen Bandkollegen ab, schränkte Krumbiegel ein. „Aber vielleicht könnte sich selbst Henri Schmidt als eingefleischter Chemie-Fan dazu hinreißen lassen.“

Für eine weitere sächsische Pokalsensation hatte am Sonnabend Zweitligist Dynamo Dresden gesorgt, der aus einem 0:3-Rückstand gegen Vizemeister Bayer Leverkusen noch einen 4:3-Sieg machte. Dagegen musste der Thüringer ZFC Meuselwitz gestern gegen den Erstligisten Hertha BSC eine 0:4-Niederlage hinnehmen.

Sabine Schanzmann-Wey, Ulrich Milde, Mark Daniel und Michael Frömmert

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