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Meuselwitz bleibt unbequem – RB Leipzig lässt beim ZFC zwei Punkte liegen

Meuselwitz bleibt unbequem – RB Leipzig lässt beim ZFC zwei Punkte liegen

RB Leipzig hat seinen Vorsprung in der Regionalliga auf 19 Punkte gegenüber Zwickau und Jena ausgebaut, aber dennoch zwei Punkte verschenkt.Diese beiden Mannschaften schenken sich traditionell nichts.

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Im Zweikampf: Daniel Frahn und Manuel Starke (hinten).

Quelle: GEPA Pictures

Meuselwitz. 0:0.

Diese beiden Mannschaften schenken sich traditionell nichts. In der vergangenen Saison stürzte der ZFC die Bullen mit einem Sieg in Leipzig von Tabellenspitze. In dieser Spielzeit gingen die Zipsendorfer in der Red Bull Arena zumindest rustikal zu Werke, konnten aber im Oktober eine 0:2-Niederlage nicht abwenden.  Am Ostersonntag mussten die 1972 Fans, davon mehrere Hundert aus Leipzig, in der Blue Chip Arena jede Menge Geduld aufbringen.

Treffer sahen sie nicht aber zumindest im ersten Durchgang die klareren Chancen für die Gastgeber. Meuselwitz-Torjäger Sebastian Gasch hatte in der 17. Minute die Führung auf dem Fuß, als er plötzlich allein RB-Torhüter Fabio Coltorti gegenüber stand. Der gerade noch rechtzeitig herbeigeeilte Tim Sebastian konnte Gasch aber stören und der Ball ging so neben das Gehäuse. Durchatmen bei RB. Kurz vor der Pause die nächste Gelegenheit für die Thüringer: René Weinert zog bei inzwischen wieder eingesetztem Schneefall von der Strafraumgrenze ab und fand in Coltorti seinen Meister. "Ich bin mit dem Unentschieden bei einem heimstarken Team zufrieden", meinte dann auch RB-Trainer Alexander Zorniger. Ausreden, vor allem wegen des holprigen Restrasens, ließ er nicht gelten. "Wenn man sieht wie die Plätze sind, dann muss man sich damit anfreunden", meinte der Übungsleiter.

Rockenbach verlängert vorzeitig

Dazwischen versuchten die Leipzig, die Partie an sich zu reißen. Zumindest zwei Freistöße von Thiago Rockenbach, der für Carsten Kammlott in die Startelf gerückt war, sorgten für Gefahr. In der 28. Minute faustete ZFC-Keeper Norman Teichmann den Ball aus der Gefahrenzone. Eine Minute später klärte Manuel Starke in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Fabian Franke. Rockenbach bleibt den Leipzigern zwei weitere Jahre erhalten. Vor dem Spiel verlängerte der Brasilianer seinen Vertrag vorzeitig bis Sommer 2015. "In der Offensive muss man ihm nicht mehr viel beibringen. Jetzt muss er lernen, wie man in der Defensive Fußball spielt", sagte Zorniger über seinen Kreativspieler Rockenbach.

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Der frühere Bulle Sebastian Albert im Duell mit Tim Sebastian.

Quelle: GEPA Pictures

In der zweiten Hälfte schaute sich der Coach noch eine gute Viertelstunde das Spiel seiner Männer an, dann tat er etwas für die Offensive. Der künftige Wolfsburger Erstliga-Profi Stefan Kutschke kam für Matthias Morys und kurz darauf durfte auch Timo Röttger mitspielen. „Timo sehe ich am stärksten, wenn er von der Bank kommt“, hatte Zorniger zuletzt betont.

Der Flügelflitzer ließ sich auch nicht lange bitten und schoss wenige Sekunden nach seiner Einwechslung aus 15 Metern aufs Tor. Die Meuselwitzer Abwehr lenkte den Ball gerade noch zur Ecke. Die Wechsel zeigten Wirkung und RB dominierte nun das Spiel und erspielte sich Gelegenheiten im Minutentakt. Daniel Frahn setzte in der 81. Minute sogar zu einem Fallrückzieher vom Elfmeterpunkt an, verfehlte das Tor aber knapp.

Kurz vor dem Abpfiff dann noch einmal Hektik im Leipziger Strafraum. Coltorti prallte in der Luft mit dem gerade eingewechselten Sebastian Latowki zusammen. Die Zuschauer sahen darin ein Foul und forderten Strafstoß. Der Schiedsrichter ließ aber weiterspielen und beendete kurz darauf die Partie. "Ich berühre den Ball und den Stürmer ein bisschen, das war aber kein Elfmeter", sagte Coltorti nach dem Spiel. Sah auch Zorniger so: "Wenn einer gegen den Baum läuft und sich eine blutige Nase holt, Entschuldigung, da können wir auch nichts dafür."

ZFC Meuselwitz

: Teichmann - Kotowski, Frank Müller, Ferl, Böhme - Dominik Müller, - Weinert, Starke, Rudolph, Albert (73. Luck) – Gasch (84. Latowski)

RB Leipzig:

Coltorti – Judt, Hoheneder, Sebastian, Franke – Fandrich (85. Schulz), Karikari (69. Röttger), Kaiser – Rockenbach – Morys (57. Kutschke), Frahn

Tore:

keine

Zuschauer:

1972

Matthias Roth

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