Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

Google+ Instagram YouTube
Mit Laufbereitschaft zum Erfolg: RB Leipzig baut bei Hertha BSC sein Polster aus

Mit Laufbereitschaft zum Erfolg: RB Leipzig baut bei Hertha BSC sein Polster aus

Der Vorsprung von RB Leipzig in der Regionalliga wird immer größer. Die Bullen gewannen am Sonntag ihr Auswärtsspiel bei Hertha BSC II mit 2:1. Der schärfste Verfolger in der Meisterschaft aus Jena kam in Auerbach dagegen nur zu einem 1:1. RB hat nun bei vier mehr absolvierten Spielen ein Polster von 21 Punkten.

Voriger Artikel
RB-Trio bindet sich vorzeitig bis 2015 – Zorniger lässt vor Hertha-Spiel Torschüsse üben
Nächster Artikel
RB Leipzig sichtet vom 8. bis 10. Mai Talente – erstmals auch Mädchen dabei

Fabio Coltorti klärte vor Ben Sahar.

Quelle: GEPA

Berlin. Der Sieg war allerdings schwer erkämpft. "Es war die stärkste zweite Mannschaft die Hertha aufstellen konnte, da waren alle dabei die in Frage kommen", stellte RB-Trainer Alexander Zorniger fest.

Einer der Hertha-Bubis ist 22 Jahre alt, seit sechs Jahren Fußballprofi und schon genauso lange auf der Suche. Ben Sahar wurde in Israel als Wunderkind gefeiert, jetzt ist er in den Niederungen der vierten deutschen Liga angekommen und machte dort am Sonntag im Trikot von Hertha BSC II den Gästen von RB das Leben schwer. Bereits in der 13. Minute kam der 1,78 Meter große Angreifer zu seiner ersten Gelegenheit, köpfte aber knapp neben das Tor der Bullen.

php51d3b63c87201304141540.jpg

Berlin. Der Vorsprung von RB Leipzig in der Regionalliga wird immer größer. Die Bullen gewannen am Sonntag ihr Auswärtsspiel bei Hertha BSC II mit 2:1. Der schärfste Verfolger in der Meisterschaft aus Jena kam in Auerbach dagegen nur zu einem 1:1. RB hat nun bei vier mehr absolvierten Spielen ein Polster von 21 Punkten. Der Sieg war allerdings schwer erkämpft.

Zur Bildergalerie

Sahar durchlief die Schule von Hapoel Tel Aviv. Wechselte als 16-Jähriger nach England zu Chelsea London und fiel dort Trainer José Mourinho auf. Er ließ den Hochtalentierten bei den Profis mitüben und gab ihm sogar in der Premier League eine Chance als Einwechsler. Ein gewisser Arjen Robben mussten damals für den Israeli Platz machen. Letzlich konnte sich Sahar nicht durchsetzen und es folgte eine Odyssee auf Leihbasis durch acht Vereine, darunter Espanyol Barcelona und AJ Auxerre.

phpzNcIsp20130414153004.jpg

Sahar im Zweikampf mit Jerome Boateng beim Länderspiel in Leipzig.

Quelle: Christian Nitsche

Seit dieser Saison spielt er nun für die ambitionierten Hauptstädter und kam in der zweiten Liga zu bisher 14 Einsätzen und zwei Toren. Über die Rolle des Ersatzmannes schaffte er es bisher auch bei der Hertha nicht hinaus und verlor so seinen Platz in der israelischen Nationalmannschaft. Beim Spiel gegen die deutsche Auswahl war Sahar im vergangenen Jahr noch in Leipzig dabei. Nun will sich der Außenangreifer über die zweite Mannschaft des Zweitligisten wieder anbieten und gab gegen die Roten Bullen mächtig Gas. Kurz nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit war Sahar zur Stelle und schob aus fünf Metern Entfernung mühelos für die Gastgeber zum 1:1.

Berlin machte gegen RB geschickt im Mittelfeld die Räume eng und ließ nur wenige Chancen zu. Für Zorniger keine Überraschung: „Hertha spielt eine gute Rückrunde und hat eine Menge hochtalentierter Spieler.“ Seine Männer zeigten sich davon aber wenig beeindruckt und machten was ihr Übungsleiter seit Wochen fordert: hohe Laufbereitschaft zeigen. "So ab der 15., 20. Minute waren wir richtig präsent", sagte Zorniger.

Mit Erfolg: Nach einer halben Stunde passte Clemens Fandrich nach einem Einwurf von Christian Müller den Ball zu Daniel Frahn und der Kapitän hämmerte den Ball in den Winkel zur Führung. RB hatte das Spiel nun unter Kontrolle und Stefan Kutschke das 2:0 kurz vor der Pause auf dem Kopf. Sein Ball ging aber nur knapp neben das Tor. "Man hat heute gemerkt, dass die Mannschaft richtig Bock hatte auf Fußball", so der Stürmer. In der vergangenen Woche habe sich Mannschaft nach zuletzt durchwachsenen Leistungen auch untereinander die Meinung gesagt.

In der zweiten Hälfte schenkten sich beide Teams nichts. Hertha hatte nach dem Ausgleich sogar durch Hany Mukthar zwei Mal die Gelegenheit zur Führung. Erst rettete das Außennetz, dann Coltorti. Die Entscheidung fiel in der 76. Minute: Der für Fandrich eingewechselte Matthias Morys legte den Ball im Strafraum am Elfmeterpunkt ab und Bastian Schulz musste nur noch zum 2:1 vollenden. "Matze hat mir den Ball super aufgelegt. Es ist aber egal wer die Tore macht."

Zorniger freut sich auf die kommende Trainingswoche: "Mit Siegen steigt die Laune und es ist leichter zu arbeiten", fügte er an.

Hertha BSC II:

Sprint - Radjabaldi, S.Breitkreuz, Dem, Leinau, Diring (79. Scheffler), Knoll (84. Andrich), Mukhtar, P.Breitkreuz, Zimmer (79. Obst), Sahar

RB Leipzig:

Coltorti - Müller, Hoheneder, Franke, Judt - Fandrich (67. Morys), Kaiser, Schulz (85. Ernst), Rockenbach (75. Karikari), Kutschke, Frahn

Tore:

0:1 Frahn (28.), 1:1 Sahar (47.), 1:2 Schulz (76.)

Zuschauer:

948

Matthias Roth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus RB-Archiv

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.