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Nach Drohungen gegen RB-Profi Daniel Frahn: NOFV-Chef Milkoreit fordert Stadionverbote

Nach Drohungen gegen RB-Profi Daniel Frahn: NOFV-Chef Milkoreit fordert Stadionverbote

Nach den Drohungen gegen den Kapitän von RB Leipzig, Daniel Frahn, hat DFB-Vizepräsident Rainer Milkoreit ein hartes Durchgreifen gefordert. „Wir werden es nicht tolerieren, dass einige Chaoten den Fußball missbrauchen, um ihre Aggressionen auszuleben und nun auch noch bewusst die Privatsspähre der Spieler angreifen“, sagte der Fußballfunktionär dem Sportinformationsdienst (SID).

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NOFV-Präsident Rainer Milkoreit fordert nach den Drohungen gegen RB-Profi Daniel Frahn ein hartes Durchgreifen.

Quelle: dpa

Leipzig. Milkoreit, der auch Vorsitzender des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) ist, nannte die zunehmende Zahl an Drohungen und Beleidigungen von Fans „eine sehr besorgniserregende Entwicklung“. Er sprach sich für Stadionverbote aus, sieht bei der Umsetzung jedoch Probleme. Da die Einträge im Internet meist anonym verfasst seien, könne es schwierig sein, die Täter zu identifizieren.

Frahn ruft Fans zur Versöhnung auf

Nach dem Stadtderby am vergangenen Wochenende hatten Anhänger des Lokalrivalen Lok Leipzig dem 25-jährigen RB-Profi auf seiner Facebook-Seite gedroht. „Frahn denk immer daran, wenn Du nachts unterwegs bist, du bist nie allein unterwegs. Lok ist in der Stadt“, schrieb ein User. „Man macht sich jetzt schon seine Gedanken, das ist alles nicht mehr spaßig aufzunehmen“, sagte der Stürmer am Mittwoch gegenüber LVZ-Online. Erst in der vergangenen Woche hatte die Flucht des Kölner Profis Kevin Pezzoni nach einem ähnlichen Vorfall für Aufsehen gesorgt.

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RB-Stürmer Daniel Frahn war nach den Randalen am Rande des Leipziger Derbys in die Offensive gegangen.

Quelle: GEPA Pictures

Frahn hatte sich nach den Randalen am Rande des Derbys am vergangenen Sonntag mit deutlichen Worten geäußert und damit die Fans gegen sich aufgebracht. „Schämt euch“, schrieb der Angreifer auf seiner Facebook-Seite. „Wie krank und bescheuert muss man sein, als Fußballfan Frauen und Rentner zu schlagen.“  Er hoffe, "solche Idioten bekommen irgendwann die richtige Strafe“.

Die Einträge im Internet hat Frahn mittlerweile gelöscht. Stattdessen rief der gebürtige Potsdamer die Anhänger bei Facebook zur Versöhnung auf: „Lasst uns einfach alle unseren Verein lieben, egal ob RB, Lok, Chemie oder welchen Verein auch immer.“

Ex-RB-Profi Mrowiec wechselt zum Chemnitzer FC

Abseits der Derby-Diskussionen gibt es Neuigkeiten vom Transfermarkt zu vermelden: Der bei RB nach zehn Tagen ausgemusterte Mittelfeldspieler Adrian Mrowiec hat einen neuen Verein gefunden. Am Freitag unterschrieb der zuletzt vereinslose 28-Jährige einen Zweijahresvertrag beim Drittligisten Chemnitzer FC.

RB-Trainer Alexander Zorniger hatte Mrowiec, der für Heart of Midlothian 61 Spiele in der schottischen Premier League absolvierte, im Juli zusammen mit vier anderen Profis aussortiert. Erst zehn Tage zuvor war der Defensivexperte vom damaligen RB-Coach Peter Pacult an die Pleiße geholt worden. Unter CFC-Coach Gerd Schädlich soll der Europa-League-erfahrene Pole im zentralen und defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen.

nöß/mro

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