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Nach ernüchterndem Saisonstart fordert RB-Keeper: "Nicht alles gleich hinterfragen"

Nach ernüchterndem Saisonstart fordert RB-Keeper: "Nicht alles gleich hinterfragen"

Selbstvertrauen haben sie. Fußballerische Klasse sowieso. Dementsprechend hoch war zum Saisonauftakt am Sonntag gegen Union Berlin II die Erwartungshaltung bei den Regionalliga-Fußballern von RB Leipzig.

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RB-Keeper Fabio Coltorti im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin II.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Doch nach 90 Minuten folgte die Ernüchterung – ein mageres 1:1 stand zu Buche. Denn die Spieler haben nur phasenweise das umgesetzt, was Neu-Coach Alexander Zorniger forderte: Schnelle Ballgewinne durch aggressives Pressing.

Vielmehr erlebten die Roten Bullen ein Déjà-vu. Wie so oft in der vergangenen Saison liefen sie einem Rückstand hinterher. Bereits in der 35. Minute musste RB-Keeper Fabio Coltorti hinter sich greifen, hatte bei dem Führungstreffer des Gegners keine Chance. In der Folge sollte es jedoch der Schweizer Nationaltorwart und die neue Nummer Eins im Kasten der Leipziger sein, der RB mit zwei starken Paraden vor einer Niederlage rettete. Mit seinem Auftritt bei seiner Pflichtspiel-Premiere vor Leipziger Publikum „war ich zufrieden“, sagt er am Montag gegen LVZ-Online bestimmend. Aber „nur weil wir jetzt einmal Unentschieden gespielt haben, dürfen wir jetzt nicht alles hinterfragen und uns verrückt machen lassen“.

Dennoch: Die Leipziger wirkten gegen die gut organisierten Berliner zu sehr erpicht darauf, das neue Spielsystem umzusetzen. Für Coltorti kein Beinbruch. „Das kann man auch positiv sehen“, kontert er. „Wir sind ein gewilltes Team, das schon in der Vorbereitung gezeigt hat, dass wir es können.“ Die Abläufe und der Spielaufbau müssen nur noch richtig umgesetzt werden.

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Leipzig. „Neuformiert und aufpoliert – Liga 3 wird attackiert“ stand auf den Bannern der Fans von RB Leipzig. Zumindest der erste Teil des Spruchs traf am Sonntag beim Regionalliga-Auftakt vor 7194 Zuschauern gegen die Zweite vom 1. FC Union Berlin zu. Gleich vier der sechs RB-Neuzugänge standen in der Startaufstellung. Nach einem Ausrufezeichen in Richtung Aufstieg sah der Auftritt beim 1:1 (1:1)-Unentschieden jedoch nicht aus.

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Das Schlüsselwort in den Vorgaben des Trainers hieße Dominanz. „Organisieren und kämpfen können alle in der Liga“, sagt der 31-Jährige. „Aber es geht darum, den entsprechenden Druck aufzubauen.“

Zumindest die rund 7200 Fans im RB Stadion waren beim Saisonauftakt bereits in Form. „Ich war positiv überrascht. Die Stimmung war wirklich sehr gut. Die Fans wollten uns zu helfen. Aber leider haben wir das nicht in allen Phasen umsetzen können“, so der Keeper. Um in Zukunft also eine  „Heimmacht zu werden, müssen wir besser harmonieren“.

Im Training am Montag ließ Zorniger unterdessen die Mannschaft in zwei Teilen trainieren. Regenerationstraining für die einen, Spezialeinheiten im spielerisch-taktischen Bereich für die Spieler mit wenig oder gar keinen Einsatzsatzzeiten. So wie Roman Wallner. Der 29-fache österreichische Nationalstürmer stand am Sonntag nicht im Kader gegen Union und musste sich die Partie von der Tribüne aus ansehen. Über die Gründe wollte sich der Verein am Montag nicht äußern.

aku

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