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Plauen „schockiert“ über Ordnereinsatz beim Regionalligaspiel – RB will aufarbeiten

Plauen „schockiert“ über Ordnereinsatz beim Regionalligaspiel – RB will aufarbeiten

Das Ergebnis der Regionalligapartie zwischen RB Leipzig und dem VFC Plauen am Freitagabend in der Leipziger Red-Bull-Arena hatte wenig Brisantes. Der 1:0-Sieg der Gastgeber geriet im Nachhinein jedoch schnell ins Hintertreffen.

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Paul Schinke (l.) setzt gegen Plauen seinen Kopf ein.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Bereits am Wochenende entzündete sich eine Debatte über Vorfälle in der Halbzeitpause, die sich zwischen Ordnungskräften und Fans im Stadion ereignet hatten.

Jetzt haben sich die Vereine zu Wort gemeldet und ihre Sicht auf die Ereignisse vor drei Tagen kund getan. Zu „unschönen Szenen“ sei es im Plauener Gästeblock gekommen, heißt es vom VFC. „Die im Auftrag von RB Leipzig eingesetzten Ordnungskräfte gingen ohne zwingenden Grund brutal auf anwesende Besucher im Block vor“, kritisiert der Verein das seiner Auffassung nach „völlig unangebrachte“ Verhalten der Security-Mitarbeiter. Diese seien selbst gegen junge Mädchen und Frauen „brutal“ vorgegangen.

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Leipzig. RB Leipzig hat am Freitagabend gegen den VFC Plauen mit 1:0 gewonnen. Das entscheidende Tor erzielte Daniel Frahn bereits in der 13. Minute. Die Partie in der heimischen Red-Bull-Arena sahen 2149 Zuschauer. Zwar waren nur wenige in die Arena gekommen, doch von Anfang an gab es einen Sangeswettstreit zwischen den Fan-Gruppen hinter den Toren.

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Die Antwort von RB Leipzig ließ nicht lange auf sich warten. Am frühen Montagabend teilte der Club mit, dass die Ereignisse im Gästeblock in den kommenden Tagen in Absprache mit der Polizei, dem Sicherheitsunternehmen und den Ansprechpartnern des VFC Plauen analysiert werden sollen. „Wir werden alles dafür tun, um sie aufzuklären.“ Gleichzeitig wies der Verein die Vorwürfe der Plauener, die Maßnahmen seien grundlos erfolgt und „lediglich ein Anlass zur Eskalation“ gesucht worden, „entschieden zurück“.

Nach bisherigen Erkenntnissen sei der Einsatz der Security-Mitarbeiter nötig geworden, „nachdem aus dem Gästeblock heraus ein Balljunge mit einem Fahnenstock beworfen und bespuckt sowie RB-Fanutensilien präsentiert

worden waren.“ Sollte die Untersuchung jedoch ergeben, dass einzelne Ordner unverhältnismäßig reagiert haben, würden „erforderliche Konsequenzen“ gezogen, so RB Leipzig.

Erste Konsequenzen aus den Vorfällen hat der VFC dagegen bereits jetzt gezogen. Neben einer Beschwerde bei RB Leipzig „wird auch der Deutsche Fußball-Bund von uns informiert“, ließ Plauens Präsident Wilfried Hub am Montag wissen.

Christiane Lösch

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