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Pokalderby in Leutzsch - RB-Akteur Geißler erwartet lauwarmes Duell gegen FC Sachsen

Pokalderby in Leutzsch - RB-Akteur Geißler erwartet lauwarmes Duell gegen FC Sachsen

Früher war Feuer auf der Tribüne, der Alfred-Kunze-Sportpark brannte bei den Heimspielen des FC Sachsen. Daran kann sich der heutige RB-Spieler Tom Geißler gut erinnern.

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RB-Akteur Tom Geißler ist fit. Kann also auflaufen, wenn Trainer Tomas Oral ihn lässt.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Zwischen 2000 und 2003 lief er für die Grün-Weißen auf. „Das waren immer hitzige Spiele im AKS", sagt Geißler. „Gerade die Derbys gegen Lok."

Im Pokal-Achtelfinale am Mittwoch (17 Uhr) zwischen Oberligist FCS und Regionalligist RB Leipzig wird es nach Geißlers Vorstellung eher ruhiger zugehen. „Das liegt daran, dass unsere Fan-Kultur noch zu klein ist und der Zuspruch seitens der FCS-Fans geschrumpft ist", sagt er. Und schiebt ein „leider" hinterher.

Trotzdem freut er sich, an seine alte Wirkungsstätte zurückzukommen. „Ich habe nur gute Erinnerungen an den Kunze-Sportpark", macht der 28-Jährige deutlich. Insbesondere die Zeit, als der Verein von der Oberliga den Sprung in die Regionalliga geschafft habe, sei toll gewesen. Ein weiterer Grund: Geißler sieht alte Bekannte wieder. „Es ist immer schön, den einen oder anderen wiederzusehen - Kevin Kittler zum Beispiel oder Enrico Köckeritz, mit dem ich auf dem Internat war."

Doch der gebürtige Oschatzer tritt mit seiner Mannschaft nicht aus Nostalgie in Leutzsch an. Für die Rasenballer geht es um einiges. „Für uns ist das ein sehr wichtiges Spiel", stellt Geißler klar. „Wir wollen den Pokalsieg und dafür müssen wir erstmal gegen den FCS gewinnen." Der Gewinner dieses Wettbewerbs darf im DFB-Pokal antreten und kann sich somit nächste Saison auf der nationalen Bühne präsentieren. Das ist das erklärte Ziel der Bullen. „Der Pokalsieg wäre das i-Tüpfelchen für die nächste Saison. Dann können wir uns mit höherklassigen Mannschaften messen. Das ist Anreiz genug", sagt Geißler. Aber eine Wiedergutmachung für die laufende Saison inklusive verpatzter Mission Aufstieg wäre dies nicht. „Das geht gar nicht mehr."

Ein Selbstläufer ist das Spiel für den Favoriten aber nicht, meint der 28-Jährige. Die Grün-Weißen würden im Pokal anders auftreten als in der Liga. „Für die ist es das Spiel des Jahres, sie werden sich richtig reinhauen", meint Geißler. Dabei komme ihnen der tiefe Platz entgegen, der nicht dem Standard in der Red-Bull-Arena entspreche. Wie werden die Rasenballer reagieren? Kurzpassspiel sei nicht möglich. „Es wird viel über lange Bälle und Kampf gehen", analysiert Geißler. Ein Vorteil für die Leutzscher, den er aber nicht zu hoch bewertet. „Wenn wir so auftreten wie gegen Lübeck (2:1-Sieg, d. Red.), die gleiche Laufbereitschaft zeigen und die Zweikämpfe annehmen, dann kann es nur einen Sieger geben." Wenn es RB-Trainer Oral zulässt: mit dem Ex-Leutzscher Geißler auf dem Platz.

Michael Dick

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