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RB Leipzig: Oral lässt sich nicht zur "lahmen Ente" machen - Freitag gegen Energie II

RB Leipzig: Oral lässt sich nicht zur "lahmen Ente" machen - Freitag gegen Energie II

Fünf Spiele in der Liga, vielleicht zwei im Pokal: Danach verlässt der jetzige Cheftrainer Tomas Oral den Fußball-Regionalligisten RB Leipzig. In der Politik nennt man Präsidenten und Kanzler, die bald ihre Posten verlassen müssen, lahme Enten (lame duck): Keiner nimmt sie mehr ernst, da sie eh bald weg sind.

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Schon flügellahm?: RB-Trainer Tomas Oral.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Das werde ich ganz bestimmt nicht", sagt Oral am Donnerstagmittag gegenüber LVZ-Online. „Ich werde die Zügel ganz und gar nicht schleifen lassen." Die Mannschaft und er hätten schließlich noch Ziele. Die heißen: Sieg im Sachsenpokal (Halbfinale gegen Drittligist Dynamo Dresden) und die restlichen Partien in der Liga zu gewinnen.

Den Beweis für sein straffes Regiment und seine Beharrlichkeit findet sich laut Übungsleiter der Bullen im seinem Lebenslauf - gerade während seiner Zeit als Spieler und Trainer beim FSV Frankfurt. „Wer sich meine Stationen genauer anschaut, sieht, dass ich immer bis zum Schluss meine Aufgabe erledigt habe", stellt Oral fest. Mit der zweiten und ersten Mannschaft der Frankfurter stieg der gebürtige Ochsenfurter in sechs Jahren insgesamt sechs Mal auf.

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Paul Schinke (r.) spielte eine Saison für die zweite Mannschaft von Energie. Hier im Duell gegen Grimmas Ilja Schafeev (Archivbild vom 14.1.2011).

Quelle: Christian Nitsche

Wo arbeitet der Trainer in der kommenden Spielzeit? „Das steht noch nicht fest", sagt der 38-Jährige. „Vielleicht nehme ich erst einmal kein Engagement an." Falls es so kommt, kann sich Oral eine Hospitanz im Ausland vorstellen. „Bei einem Erstliga-Verein in Spanien, England oder Italien."

Doch zunächst steht am Freitag die Hürde Energie Cottbus II (Red-Bull-Arena, 19 Uhr) auf dem Plan. Eine laufstarke Elf erwartet der RB-Trainer. Sein Mittelfeldmann Paul Schinke ergänzt: „Sie sind nicht so spielstark wie HSV II oder Hertha II, kommen mehr über den Kampf." Heißt im Klartext: Die Rasenballer werden sich wohl schwer tun, wie gegen alle Mannschaften, die nicht zum spielerisch-eleganten Duell in der Arena vorbeischauen. Schon im Hinspiel hatten die Leipziger Probleme mit dem Nachwuchs aus der Lausitz (1:3-Niederlage). Doch Schinke ist sich nach „konzentrierten Trainingseinheiten" sicher: „Die hauen wir weg." Scheinbar ist Oral noch nicht flügellahm.  

Michael Dick

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