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RB Leipzig: Oral und Rost verlangen mehr Geduld

RB Leipzig: Oral und Rost verlangen mehr Geduld

Sowohl RB Leipzigs Trainer Tomas Oral als auch Mittelfeldakteur Timo Rost haben sich vor dem Spiel gegen die zweite Mannschaft von Eintracht Braunschweig ein wenig Nachsicht gewünscht.

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Tomas Oral möchte etwas Zeit haben, um eine erfolgreiche Mannschaft zu formen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Man müsse dem Projekt Profi-Fußball in Leipzig und damit der Mannschaft etwas Zeit geben, lautete der Tenor auf der Pressekonferenz am Mittwoch.

Gewinnen müssen heißt die Devise bei den roten Bullen. Das gelang im Auftakt zu Hause gegen Türkiyemspor Berlin nicht, die Partie endete 1:1. Die Medien hätten danach sofort „die Keule rausgeholt", so Rost. Gerade die jungen Spieler seien diesen Druck vielleicht noch nicht gewöhnt. „Steven Lewerenz wird nach dem Spiel von Einigen als „Rotzlöffel" dargestellt. Wir testen einen Torhüter und dann heißt es gleich, der muss erst einmal abspecken", sagte der ehemalige Cottbuser.

Für Timo Rost stand nicht so sehr die Partie gegen den Eintracht-Nachwuchs auf der Agenda. Vielmehr richtete sich sein Blick auf die Saison als Ganzes. „Alle müssen jetzt die Ruhe bewahren. Der Umbruch braucht etwas Zeit", sagte der 31-Jährige und zeigte sich selbstbewusst. „Wir sind RB Leipzig. Wir wissen, was für eine Qualität wir haben. Wenn wir konsequent weiterarbeiten, stehen wir am Ende auch oben."

Der Übungsleiter der Rasenballer zeigte sich etwas diplomatischer, zielte mit seinen Aussagen aber in die gleiche Richtung. Angesichts der vielen Neuzugänge brauche die Mannschaft Zeit. „Wir sind aber auf einem guten Weg, uns zu steigern. Haben in den letzten Wochen sehr gut gearbeitet", sagte Oral.

Nach nur einem Treffer im Ligaspiel gegen Türkiyemspor und im Test gegen Werder II bei besten Einschussmöglichkeiten wurde im Wesentlichen nur ein Punkt kritisiert: der Abschluss. Das habe sein Chef trainieren lassen, so Rost. Inklusive Ruhe vor dem Kasten. Tomas Oral will gegen die jungen „Löwen" zudem mehr Ruhe und Ballsicherheit im Mittelfeld sehen. Er warnte auch eindringlich davor, den Aufsteiger aus Niedersachsen zu unterschätzen. Er habe die Mannschaft von Trainer Christian Benbennek beim 2:0-Sieg gegen den FC Oberneuland beobachtet. „Es ist eine laufstarke Mannschaft, die bei Standards sehr gut ist", analysierte der RB-Trainer. „Wenn wir nur fünf bis zehn Prozent nachlassen, bekommen wir höllische Probleme."  

Michael Dick

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