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RB Leipzig: Rockenbach und Frahn spielen den VfB Lübeck schwindelig

RB Leipzig: Rockenbach und Frahn spielen den VfB Lübeck schwindelig

Der Aufstieg ist abgehakt. Neues Saisonziel des Fußball-Regionalligisten RB Leipzig ist das Erreichen des zweiten Platzes. Einen ersten wichtigen Teilerfolg hat die Mannschaft von Trainer Tomas Oral am Sonntag in der heimischen Red-Bull-Arena feiern können.

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Machte wieder sein Tor für RB: Daniel Frahn.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Die Leipziger gewannen gegen den Tabellenzweiten VfB Lübeck mit 2:1 (2:0). Großen Anteil am Sieg der Bullen hatte der Brasilianer Thiago Rockenbach da Silva, der das 1:0 (17.) schoss und das 2:0 durch Daniel Frahn (35.) vorbereitete.

„Das ist ein absolut verdienter Sieg“, freut sich Tomas Oral, der gegen die Überraschungsmannschaft der Liga die Devise ausgab, dominant aufzutreten – was seine Spieler in der ersten Halbzeit auch sehr gut umsetzten. RB war klar die Spielbestimmende Mannschaft, ließ den Lübeckern kaum Möglichkeiten, ihr Spiel aufzuziehen. „Wir haben in der Abwehr sehr kompakt gestanden. Lübeck ist kaum aufs Tor gekommen“, freute sich Rockenbach da Silva, durch den die Leipziger allein in den ersten 20 Minuten zu mehreren Torchancen kamen.

Erst traf der stark spielende da Silva nach einem Pass aus dem Mittelfeld in der sechsten Minute völlig frei gegen VfB-Keeper N. Semghoun. Allerdings stand der gebürtige Brasilianer im Abseits. Danach verlor Semghoun im Strafraum den Überblick, Rockenbach da Silva schoss aufs Tor, doch ein Lübecker klärte zur Ecke.

Im dritten Anlauf klappte es für den Leipziger endlich mit dem zweiten Saisontor. Nach einer Flanke von Paul Schinke brachte der Mittelfeldspieler RB in der 17. Minute per Kopf mit 1:0 in Führung. In der 35. Minute war der 25-Jährige dann erneut am Torerfolg der Leipziger beteiligt. Dieses Mal als Passgeber. Rockenbach da Silva, der bereits frei vor dem gegnerischen Tor stand, sah den besser platzierten Daniel Frahn rechts neben sich, der den Ball locker zum 2:0 einschob.

Kurz darauf war Sven Neuhaus, der nach seiner auskurierten Innenbanddehnung erstmals wieder im Tor der Bullen stand, gefordert. Bastian Henning kam auf der linken Seite im Strafraum frei zum Schuss, den Neuhaus sicher parierte. Es war die einzige richtige Prüfung für den Stammkeeper in der ersten Halbzeit.

„Meine Mannschaft hat heute die ersten 15 Minuten Halbzeitpause gehabt“, analysierte Gästetrainer Peter Schubert. „Sie hat nicht die Qualitäten aufs Feld gebracht wie sonst.“ Stattdessen sei seinem Team das Herz in die Hose gefallen. „Die Niederlage war ein Rückschlag für uns. Ganz klar.“

RB-Coach Tomas Oral freute sich dagegen über den riesigen Kampf des Teams. „Das war die beste Halbzeit die wir gespielt haben. Ich wusste, das wir vom Papier her die stärkere Mannschaft sind. Aber ich wollte, dass auch auf dem Platz sehen. Das haben wir geschafft.“ Seine Spieler hätten den Gegner in den ersten 45 Minuten in die Knie gezwungen. „Man hat gesehen, dass wir sehr aggressiv zu Werke gehen und einfach spielen.“ Allerdings kritisierte der Coach die zweite Halbzeit. „Dort haben wir verhalten gespielt, hätten die Kontermöglichkeiten besser nutzen müssen.“

Denn nach dem Seitenwechsel nahmen die Bullen das Tempo aus dem Spiel, taten nicht mehr als nötig. Obwohl Leipzig einen Gang zurückschaltete, gelang Lübeck sich keine zwingenden Torchancen zu erspielen. Stattdessen wirkte der Aufbau zum Großteil ideenlos. Immerhin: „Wir haben in der zweiten Halbzeit den Kampf angenommen. Wenigstens haben wir es verstanden, den Gegner vom Tor fern zu halten“, sagte VfB-Coach Peter Schubert.

Erst in der 66. Minute erhöhten die Bullen wieder den Druck. Einmal mehr war es Rockenbach da Silva, der auf sich aufmerksam machte. Nach einer sehenswerten Vorlage von Carsten Kammlott verfehlte er nur knapp das Tor. Wenige Augenblicke später hätte dann die Vorentscheidung zum 3:0 fallen müssen: Der Brasilianer spielte Daniel Frahn einen Pass in den Lauf. Der Stürmer wartete auf einen Nachläufer, gab den Ball jedoch zu ungenau zurück.

Der Spieler des Tages, Rockenbach da Silva, war trotz des späten Gegentores zufrieden: „Es war wichtig, dass wir eine Spitzenmannschaft geschlagen haben. Und man hat auch gesehen, dass wir uns in allen Bereichen weiter entwickelt haben.“

RB Leipzig:

Neuhaus – Müller, Albert, Kläsener, Sebastian, Kammlott (82. Ismaili), Rockenbach da Silva, Frahn, Schinke (64. Geißler), Laas (74. Kutschke), Franke.

VfB Lübeck:

Semghoun – Wehrendt, Steinwarth (35. Duspara), Landerl (46. Zekjiri), Henning (82. Richter), Gebers, Siedschlag, Cornelius, Hohnstedt, Röhr, Marheineke.

Tore:

1:0 Rockenbach da Silva (17.), 2:0 Frahn (35.), 2:1 Gebers (89.)

Zuschauer:

4.233

Anne Kunze

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