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RB Leipzig bereitet sich im Hotel auf Holstein Kiel vor - Heidinger sprintet in Richtung Startelf

RB Leipzig bereitet sich im Hotel auf Holstein Kiel vor - Heidinger sprintet in Richtung Startelf

Er sprintet die 100 Meter unter elf Sekunden, schießt beidbeinig und drängt mit aller Macht in die Start-Elf von RB Leipzig. In sein Bewerbungsschreiben für die Anfangsformation am Sonntag im Spitzenspiel gegen Holstein Kiel hat Sebastian Heidinger seinen ersten Punktspieltreffer aus der vergangenen Woche hinzugefügt.

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RB Leipzigs Mittelfeldspieler Sebastian Heidinger kam von Arminia Bielefeld.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen“, sagt der 25-Jährige. Bisher ist der Mittelfeldspieler auf der linken Seite nicht an Thiago Rockenbach da Silva vorbeigekommen. „Für mich stellt sich die Frage Rockenbach oder Heidinger gar nicht“, meint der gebürtige Franke. Die beiden Sportkameraden könnte auch gut zusammen spielen.

RB-Trainer Peter Pacult lässt sich traditionell nicht in die Karten schauen und verrät nichts zur Aufstellung. „Heidinger spielt bei mir gedanklich immer eine Rolle“, sagt der Coach. Nach seiner Verletzungspause beim alten Verein Arminia Bielefeld und der Eingewöhnung in Leipzig werde sein Schützling „stabiler und bissiger“.

Über das Thema RB Salzburg will der Österreicher nicht reden. Nach LVZ-Informationen war der 52-Jährige zu einem Blitzbesuch in der RB-Firmenzentrale. Salzburg sucht nach einer Pleitenserie einen neuen Trainer. Hoch gehandelt wird in Österreich der Name von Pacult. Auf Fragen nach Veränderungen reagiert der Leipziger Übungsleiter mit spitzbubigem Blick und hartnäckigem Schweigen.

Auch der Kontrahent im Spitzenspiel ist für Pacult kein Gesprächsthema. „Warum sollen wir auch immer über den Gegner reden“, fragt er. Die Störche hat er mehrfach beobachten lassen. Die Schwachstellen seien ihm bekannt. Mehr verrate er nicht.

„Ich gebe nichts Preis, sonst mache ich als Trainer auch irgendetwas falsch, dann wissen die Anderen Bescheid“, so Pacult. Es folgen bekannte Fußball-Weisheiten: Jeder Gegner wird ernst genommen, die Liga ist sehr ausgeglichen, auch der Letzte kann den Ersten schlagen.

Kiels Trainer Thorsten Gutzeit steht da seinem Gegenüber nicht nach: „Es entscheidet die Tagesform“, „Meister wird am Sonntag noch keiner“, „RB muss gewinnen“.

Sebastian Heidinger lassen die Sprüche kalt. Vor allem beschäftigt er sich nicht mit der 1:5-Klatsche aus der Vorsaison, als Kiels Marc Heider sein Spiel der Saison machte und drei Tore selbst schoss. „Das war eine andere Situation und ich spielte noch gar nicht hier“, so der Mittelfeld-Sprinter. Eine Sonderbewachung werde es für Heider auf keinen Fall geben, ist er sich sicher.

Heidinger hofft wieder auf zahlreiche Fans. 3000 Karten sind nach RB-Angaben im Vorverkauf schon abgesetzt worden. Die Verantwortlichen rechnen mit mehr als 10.000 Zuschauern. RB-Sprecher Sharif Shoukry bittet Besucher, frühzeitig in die Arena der Bullen zu kommen. „Wir können keine 9000 Leute in zehn Minuten durch die Drehkreuze schleusen“, erklärt er. Zeitfresser Nummer eins sind die Sicherheitskontrollen. Sie seien vorgeschrieben. Daran werde sich aber nichts ändern.

Die RB-Spieler haben für die Nacht zum Sonntag Planungssicherheit. Pacult bittet seine Männer wie vor dem Spiel gegen Hannover 96 II wieder zum gemeinsamen Übernachten ins Hotel.

Matthias Roth

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