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RB Leipzig dank Elfmeter gegen Kamenz im Sachsenpokal weiter - Zorniger: "Mehr erwartet"

RB Leipzig dank Elfmeter gegen Kamenz im Sachsenpokal weiter - Zorniger: "Mehr erwartet"

Die deutsche Nationalmannschaft hat es am Freitag vorgemacht: Chancen erarbeiten, Abschluss suchen und mit einem Treffer vollenden. Zumindest bei der Zahl der Chancen hat RB Leipzig am Sonnabend beim Pokalspiel in Kamenz mitgehalten.

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Sicherte den RB-Sieg: Stefan Kutschke (re.).

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Die Torausbeute war dafür mager. Mit einem 1:0-Sieg ziehen die Bullen in die nächste Runde ein.

Trainer Alexander Zorniger hatte die Leipziger Mannschaft ordentlich durcheinander gewirbelt. Gleich auf sieben Positionen brachte der Coach frische Leute. Das neu aufgestellte Team musste sich in der ersten Viertelstunde zunächst finden, agierte robuster als die Gastgeber, erarbeitete sich aber noch keine zwingenden Möglichkeiten. In der Folge zog RB im Tempo an.

Nach einem Freistoß in der 32. Minute von Juri Judt setzte Markus Hoffmann einen Kopfball über das Tor. Großchance in der 44. Minute: Patrick Kronokiewicz flankte in den Strafraum, den Kopfball von Stefan Kutschke kann Torhüter Ronny Schmidt nicht festhalten, Carsten Kammlott schaffte es aber nicht, die Kugel noch über die Linie zu stochern.

Gleich in der nächsten Aktion wurde Kammlott mit einem Check im Strafraum gelegt. Der Schiedsrichter pfiff Strafstoß. Da Stammschütze Daniel Frahn die Partie von der Bank aus verfolgte, legte sich Kutschke den Ball zurecht und verwandelte zentimetergenau. Torhüter Schmidt hatte den Schuss in die linke untere Ecke geahnt und war noch mit den Fingerspitzen dran.

Von Kamenz war in der ersten Hälfte nur wenig zu sehen. Die Einheit-Mannschaft kam nur selten über die Mittellinie. Dabei hatte Trainer Thomas Hentschel angekündigt: „ Kamenz ist eine Mannschaft, die immer nach vorn spielen will."

Zumindest in der zweiten Halbzeit durfte sich Erik Domaschke, der für Fabio Coltorti im RB-Tor stand, auszeichnen. In der 53. Minute entschärfte er einen Schuss von Töppel, in der 81. Minute parierte er einen Schuss von Benno Töppel. Dazwischen sahen die 1276 Zuschauer viel Leerlauf und Langweile im Stadion des Friedens. Am Ende gewannen die Leipziger hochverdient, ohne aber große Glanzlichter zu setzen.

"Durch die vielen Umstellungen war die Mannschaft natürlich nicht so eingespielt - aber ich hätte mir ehrlich gesagt dennoch ein wenig mehr erwartet", gab Zorniger zu Protokoll. Der RB-Coach fand aber auch versöhnliche Worte: "Die Mannschaft hat uns in den letzten Wochen viel Freude bereitet. Daher verzeihe ich ihr auch mal ein schwächeres Spiel wie heute."

Kamenz:

Schmidt - Schäfer, Wochnik, Vrabec, Rehor (77. Krause), Kolan, Safar, Prentki (90. Krohmer), Töppel, Neumann (62. Pannach), Jordak

RB Leipzig:

Domaschke - Koronkiewicz, Hoffmann, Sebastian, Judt – Schulz (57. Kaiser), Ernst, Karikari, Röttger – Kutschke (80. Frahn), Kammlott (84. Müller).

Tor:

Kutschke (FE, 45.)

Zuschauer:

1276

Matthias Roth

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