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RB Leipzig dreht das Spiel bei der Reserve von Hertha BSC – Frahn verschießt Elfmeter

RB Leipzig dreht das Spiel bei der Reserve von Hertha BSC – Frahn verschießt Elfmeter

RB Leipzig hat mit einem Auswärtssieg bei der zweiten Mannschaft von Hertha BSC wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Fußball-Regionalligist gewann am Sonnabend nach Treffern von Frahn und Geißler mit 2:1 in Berlin.

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Alfredo Morales (Hertha II) and Tim Sebastian (RB Leipzig) kämpfen beim Spiel in Berlin um den Ball. Am Ende gewann RB mit 2:1.

Quelle: GEPA Pictures

Berlin. Das Spiel begann rasant, Stefan Kutschke und Timo Röttger verpassten jedoch eine frühe Führung für die Gäste aus Leipzig. „Ich muss das 1:0 machen, dann haben wir hier Ruhe“, sagte Kutschke nach Spielende. Stattdessen gerieten die Bullen in der 11. Spielminute selbst in Rückstand: Müller foulte Kiesewetter im Strafraum, Djuricin verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher. Tom Geißler brachte es auf den Punkt: „Ein dummes Tor, dem wir das ganze Spiel hinterherlaufen mussten.“ Die Gastgeber, verstärkt durch einige Spieler der ersten Mannschaft, waren auch in der Folge tonangebend. Borel verhinderte in der 23. Minute einen höheren Rückstand.

Nach einer halben Stunde begnügten sich die Berliner mit dem Lauern auf Konter, während sich die Leipziger um den Ausgleich bemühten. Nach einer roten Karten von Yigitoglu wegen Handspiels im Strafraum gerieten die Gastgeber in Unterzahl. Herthas Torwart Burchert parierte den anschließenden Elfmeter von Daniel Frahn allerdings glänzend. Trotz einer weiterer Chance von Röttger blieb es bis zur Pause beim 1:0 für die Hertha. „Wir haben in der ersten Hälfte zu wenig über die Außen gespielt“, bemängelte Stefan Kutschke.

Das machten die Bullen nach dem Seitenwechsel besser. In Durchgang zwei bestimmte RB Leipzig das Spiel, die Berliner beschränkten sich auf das Verteidigen. Trotzdem dauerte es bis zur 72. Spielminute, ehe Frahn mit einem Kopfball nach Flanke des eingewechselten Heidinger den Ausgleich erzielte. Nur sechs Minuten später gelang Tom Geißler, inzwischen bester Mann auf dem Platz, mit einem beeindruckendem Heber aus 14 Metern das Führungstor. „Es war ein Mittelding zwischen Schuss und Flanke“, gestand der Siegtorschütze später. Zuvor hatte Rockenbach da Silva auf das Tor geschossen, Geißler schnappte sich den abgeblockten Ball. Als Leipzigs Rockenbach da Silva kurz darauf die gelb-rote Karte sah, war die Unterzahl der Berliner wieder ausgeglichen.

Kurz vor dem Schlusspfiff hätte Berlins Djuricin mit einem Freistoß fast den Ausgleich erzielt. Am Ende blieb es beim Auswärtssieg für RB Leipzig.

„Wir haben nie den Glauben an uns verloren“, sagte Geißler und sprach von einem verdienten Sieg. Genauso sah es Stefan Kutschke: „Die Berliner haben zweimal auf das Tor geschossen und wir zwanzigmal.“

Mit den drei Punkten sind die Leipziger zumindest bis Sonntag wieder Tabellenführer. Die zweite Mannschaft des Hamburger SV oder der Hallesche FC können jedoch noch an den Bullen vorbeiziehen.

RBL-Trainer Peter Pacult war die Position in der Tabelle erstmal gleich. "Ich bin absolut zufrieden mit der Leistung. Wir haben 90 Minuten Druck gemacht." Andere Mannschaften werden in Berlin noch Punkte lassen, sagte der Österreicher. Zudem freute er sich über seine Einwechslung von Sebastian Heidinger, der an beiden Toren mitwirkte. "Berlin war heute eine Reise wert", befand Pacult zum Abschluss.

Statistik:

Hertha BSC II – RB Leipzig: 1:2 (1:0). Tore: 1:0 Djuricin (11., Foulelfmeter), 1:1 Frahn (72.), 2:1 Geißler (78.)

Besondere Vorkommnisse: rote Karte Yigitoglu (Hertha BSC II) (36.) Frahn (RB Leipzig) verschießt Elfmeter (37.), gelb-rote Karte da Silva (RB Leipzig) (80.)

Hertha BSC II:

Burchert - Yigitoglu, Breitkreuz (38., Neumann), Dardai, Neumann, Kiesewetter, Scheel, Perdedaj, Djuricin, Morales, Brecht (82., Saberdest)

RB Leipzig:

Borel - Müller, Sebastian, Franke, Kocin, Geißler, Schulz (62., Heindinger), Röttger (52., Kammlott), Rockenbach, Frahn (81., Ernst), Kutschke

Zuschauer: 554

Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover)

Robert Berlin / gs

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