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RB Leipzig empfängt Lieblingsgegner: Germania Halberstadt kommt zum Spitzenspiel

RB Leipzig empfängt Lieblingsgegner: Germania Halberstadt kommt zum Spitzenspiel

An das letzte Heimspiel gegen Halberstadt kann sich Sebastian Heidinger noch gut erinnern. „Das war ein Tag, der hängen bleibt“, sagt der Mittelfeldspieler von RB Leipzig.

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Wollen am Sonntag gegen Halberstadt den ersten Heimsieg der Saison feiern: Sebastian Heidinger (links) und RB-Leipzig-Coach Alexander Zorniger.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Mit 0:2 hatten die Roten Bullen zur 79. Minute in Rückstand gelegen, drehten dann das Spiel in den letzten Minuten mit drei Treffern noch zum Sieg. „Da haben wir Moral bewiesen. Wir waren absolut gewillt das Spiel zu gewinnen.“

Auf eine Dramatik wie beim 3:2 (0:2) im November würde der 26-Jährige am Sonntag (13.30 Uhr) gerne verzichten. Wenn die Rasenballer das Team aus der Würstchenmetropole zum Spitzenspiel in die Red-Bull-Arena empfangen, soll nach drei Auswärtssiegen in Folge (beim 3:1-Derbysieg war Lok Gastgeber) der erste Heimerfolg her. Die Vorzeichen stehen gut: Von den bisher vier Partien gegen Halberstadt konnte RB alle für sich entscheiden.

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Leipzig. An das letzte Heimspiel gegen Halberstadt kann sich Sebastian Heidinger noch gut erinnern. „Das war ein Tag, der hängen bleibt“, sagt der Mittelfeldspieler von RB Leipzig. Auf eine Dramatik wie beim 3:2 (0:2) im November würde er am Sonntag ebenso wie Coach Alexander Zorniger gerne verzichten. Mit Willi Kronhardt sitzt bei den Halberstädtern allerdings ein Trainer auf der Bank, der den Leipziger Fußball bestens kennt.

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Rückkehr von Ex-Lok-Coach Kronhardt nach Leipzig

Dennoch warnt Heidinger davor, den vermeintlichen Lieblingsgegner zu unterschätzen. Immerhin sitzt beim VfB Germania mit dem ehemaligen Lok-Coach Willi Kronhardt seit dieser Saison ein Mann auf der Trainerbank, der den Leipziger Fußball bestens kennt. „Halberstadt hat in dieser Saison noch nicht verloren. Das Spiel dürfen wir auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen“, betont Heidinger.

RB-Trainer Alexander Zorniger hat den Tabellenvierten beim letzten Heimspiel gegen Torgelow (1:0) beobachtet, weiß, dass Halberstadt ein unangenehmer Gegner sein kann.  „Sie schalten sehr gut um, arbeiten aggressiv gegen den Ballführer und haben schnelle Leute in der Offensive“, sagt der 45-Jährige. „Wenn wir unser Potenzial nicht abrufen können, ist Halberstadt durchaus in der Lage, uns Probleme zu bereiten.“

Zorniger will Startelf umbauen – Karikari verletzt

Beim hart erkämpften 4:2-Sieg vergangene Woche in Rathenow, als RB zweimal einem Rückstand hinterherlief, war Zorniger besonders mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft unzufrieden. „Wir hatten zu wenig Defensivdisziplin, das wissen die Jungs auch.“ Unter der Woche ließ der Coach deshalb Taktik trainieren. Auf einigen Positionen in der Startelf bahnt sich ein Wechsel an – wo ließ Zorniger noch offen. „Konkurrenz belebt ja auch das Geschäft. Der ein oder andere Spieler bekommt die Gelegenheit, durchzuschnaufen.“

Nicht zur Disposition steht für Zorniger derzeit Dominik Kaiser, auch wenn der als defensiver Mittelfeldstratege angeheuerte Ex-Hoffenheimer sein Potenzial  bisher nur „angedeutet“ habe. „Ich sehe ihn auf dem Weg, wo ich ihn haben will. Aber er muss in der Teamsteuerung noch zulegen“, meinte der Coach.

Verzichten müssen die Roten Bullen am Sonntag auf Mittelfeldmann Jeremy Karikari, der sich im Training verletzt hat. Auch Umut Kocin und Tom Nattermann sind noch nicht wieder fit. Den Langzeit-Ausfall von Ersatzkeeper Benjamin Bellot bezeichnete Zorniger als tragisch. Die Operation des gebrochenen Sprunggelenks am Mittwoch sei gut verlaufen. Zorniger ist überzeugt: „Benni wird den Kopf nicht hängen lassen, sich wieder rankämpfen.“

Robert Nößler

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