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RB Leipzig empfängt Tabellenführer Hamburg - Timo Rost fällt verletzt aus

RB Leipzig empfängt Tabellenführer Hamburg - Timo Rost fällt verletzt aus

Den Saisonauftakt in die Regionalliga haben sich die Roten Bullen sicherlich anders vorgestellt - zumindest spielerisch. Erst das Last-Minute-Tor von Timo Röttger bewahrte RB Leipzig gegen Meppen vor einer Blamage.

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RB-Trainer Peter Pacult will, dass die Leistung seiner Spieler mit einem dritten Sieg in Serie belohnt wird.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Doch egal auf welche Art und Weise der erste Pflichtsieg zustande kam: „Es war wichtig, dass wir mit einem Sieg in die Saison gestartet sind. Alles andere ist Vergangenheit“, stellt Röttger klar. „Die Konzentration liegt auf dem Spiel am Samstag.“ Und dieses, so der 26-Jährige, „wird ein ganz anderes“.

Ein ganz anderes wird es in vielerlei Hinsicht. Mit der zweiten Mannschaft des HSV treffen die Rasenballsportler am Samstag (13.30 Uhr) in der Red Bull Arena auf ein Team, dass in der Liga bereits aufhorchen ließ. Denn die Spieler des ehemaligen argentinischen Nationalspielers Rodolfo Esteban Cardoso haben zum Saisonauftakt mit einem 7:1-Sieg den ZFC Meuselwitz abgefertigt. Demnach wartet auf die Leipziger ein ganz anderes Kaliber. Dessen ist sich auch Timo Röttger bewusst. „Die können spielen.“

Spielen - das können die Roten Bullen ebenfalls. Besonders im eigenen Stadion. Dort sind Leipziger in der Regel stark. „Das ist unser Stadion, unser Platz und die Fans stehen hinter uns“, betont Röttger, der hofft, dass nach dem Pokalhit „spontan einige Leute mehr kommen, die uns Fußball spielen sehen wollen“. Das gleiche wünscht sich RB-Coach Peter Pacult. „Verdient hat es sich die Mannschaft.“ Dementsprechend hofft er, dass die Leistung seiner Spieler auch mit einer ordentlichen Kulisse honoriert wird.

Und wenn es nach Pacult geht, sollen sich seine Spieler selbst ebenfalls belohnen. Denn so sehr der hohe Sieg die Reservemannschaft des HSV auch beflügelt hat, so sehr glaubt der RB-Coach, dass seine Spieler auf Grund der zwei vergangenen Siege genügend Selbstbewusstsein mitnehmen, um auch „das dritte Spiel erfolgreich zu bestreiten“. Damit dies gelingt, müsste man auf sich schauen und versuchen, den Hamburgern das eigene Spiel aufzuzwingen.

Dass Daniel Frahn möglicherweise wieder derart bewacht wird wie zuletzt gegen Meppen glaubt der Coach dagegen nicht. Hamburg sei vielmehr eine Mannschaft, die „spielerisch selbst Akzente setzt. Dort steht die Ausbildung im Vordergrund“, weiß der Österreicher und schickte im gleichen Atemzug einen kleinen Seitenhieb an seinen Stürmer hinterher: „Es sollte auch so sein, dass der Spieler sich in solch einem Fall mehr bewegt und sich nicht zumachen lässt“.

Mit welcher Startelf Peter Pacult seine Roten Bullen gegen Hamburg auflaufen lässt, wollte er unterdessen nicht verraten. „Die Mannschaft steht im großen und ganzen im Kopf. Aber es kann immer was passieren.“ Fest steht zumindest, dass Timo Rost auf Grund einer Bänderverletzung in der Schulter ausfällt – vielleicht die Chance für Tom Geißler, der zum Auftaktspiel nach seiner Einwechslung auf sich aufmerksam machte.

Anne Kunze

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